In der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim ist es am Samstag zu einem Brand in einer Zelle gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, erlitten dabei zwei Insassen sowie mehrere Justizvollzugsbeamte eine Rauchgasvergiftung. Der betroffene Häftling konnte rechtzeitig aus der Zelle gerettet werden.
Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte zügig gelöscht werden. Feuerwehr und Mitarbeitende der JVA arbeiteten dabei Hand in Hand, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Ein Teil der JVA musste anschließend belüftet werden, um die Rauchentwicklung in den betroffenen Bereichen zu beseitigen.
Ursache noch unklar
Was genau den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch die Brandquelle in der Zelle konnte zunächst nicht eindeutig identifiziert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Die Polizei wird voraussichtlich zusammen mit einem Brandsachverständigen den Hergang rekonstruieren.
Sicherheitsmaßnahmen griffen
Dank der schnellen Reaktion der JVA-Beamten und Feuerwehr blieb der Schaden offenbar begrenzt. Die verletzten Personen wurden medizinisch versorgt, über den Schweregrad der Rauchvergiftungen lagen zunächst keine näheren Angaben vor.
Fazit
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig schnelle Abläufe und gut koordinierte Sicherheitsmaßnahmen in Justizvollzugsanstalten sind. Die genauen Umstände des Feuers in der Stuttgarter JVA-Stammheim bleiben vorerst offen – Verletzte, aber keine Toten und ein rascher Löscheinsatz verhindern Schlimmeres. Die Ermittlungen dauern an.