Die US-Entwicklungshilfebehörde USAID hat ihre Entscheidung revidiert und angekündigt, einen Teil der zuvor gestoppten humanitären Hilfsverträge wiederherzustellen. Zuvor hatte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) vor möglichen tödlichen Folgen der Unterbrechung gewarnt.
Druck von internationalen Organisationen
Die Umkehr kam nach massiver internationaler Kritik und einer dringlichen Warnung des WFP, wonach die Einstellung von Hilfen in bestimmten Krisenregionen das Leben von Tausenden gefährden könne. In einem internen Bericht hieß es, Millionen Menschen könnten ohne sofortige Unterstützung keinen Zugang mehr zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser oder medizinischer Grundversorgung haben.
Teilweise Wiederaufnahme – keine komplette Rücknahme
USAID betonte, dass nur ausgewählte Verträge wieder aktiviert würden, insbesondere solche mit nachgewiesener Wirksamkeit und Transparenz. Man wolle gleichzeitig Missbrauch und Ineffizienz besser verhindern, hieß es. Es wird erwartet, dass die Behörde künftig neue Kontrollmechanismen einführt, um die Mittelverwendung genauer zu überprüfen.
Hintergrund der Kürzungen
Die ursprüngliche Entscheidung, Verträge auszusetzen, war Teil eines umfassenden Kostensenkungs- und Reformprogramms der US-Regierung. Kritiker werfen der Regierung jedoch vor, humanitäre Hilfe zu instrumentalisieren, um außenpolitischen Druck auszuüben.