Onlinebanking gehört für viele Menschen längst zum Alltag – doch es bleibt ein beliebtes Ziel von Kriminellen. Deshalb ist es besonders wichtig, auf ein sicheres TAN-Verfahren zu achten und grundlegende Sicherheitsregeln zu beachten.
TAN-Verfahren ersetzen Unterschrift
Beim Onlinebanking ersetzt die TAN (Transaktionsnummer) die Unterschrift auf Papier. Ohne diese sechsstellige Zahlenkombination kann keine Überweisung abgeschlossen werden. Seit 2019 sind TAN-Listen auf Papier verboten – stattdessen setzen Banken auf moderne Verfahren.
Diese TAN-Verfahren gibt es:
| Verfahren | Funktionsweise | Bewertung |
|---|---|---|
| mTAN | TAN per SMS aufs Handy | Gut, aber weniger sicher, wenn alles über ein Gerät läuft |
| Push-TAN/App-TAN | TAN per Banking-App | Sicher, vor allem mit Zwei-Geräte-Nutzung |
| Chip-TAN | TAN-Generator mit Bankkarte | Sehr sicher |
| Photo-TAN | TAN über QR-Code in App | Sicher und flexibel |
Tipp: Am sichersten ist es, TAN-Empfang und Onlinebanking über zwei verschiedene Geräte zu nutzen (z. B. PC und Smartphone).
Ausnahmen bei Kleinstbeträgen
Überweisungen unter 30 Euro sind bei einigen Banken auch ohne TAN möglich. In solchen Fällen haftet bei Betrug in der Regel die Bank.
10 Tipps für sicheres Onlinebanking
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Starkes, einzigartiges Passwort nutzen
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Zugangsdaten nie weitergeben
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Öffentliches WLAN vermeiden
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Smartphone-Verlust sofort melden
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Onlinebanking nur über bekannte Links oder Lesezeichen öffnen
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Vorsicht bei Fehlermeldungen nach Überweisungen
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Keine Passwörter per Telefon oder Mail weitergeben
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Überweisungslimit festlegen
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Geräte und Software immer aktuell halten
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Für Banking und TAN zwei Geräte nutzen
Extra-Tipp:
Lassen Sie sich bei Video-Ident-Verfahren nie auf angebliche Testläufe gegen Bezahlung ein – hier stecken oft Betrüger dahinter.