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Trump

gregroose (CC0), Pixabay

US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine Großinvestition des südkoreanischen Konzerns Hyundai bekannt gegeben. Das Unternehmen wird 5,8 Milliarden US-Dollar in den Bau seines ersten Stahlwerks in den Vereinigten Staaten investieren – konkret im Bundesstaat Louisiana. Insgesamt plant Hyundai Investitionen in Höhe von 21 Milliarden US-Dollar in den USA innerhalb der nächsten vier Jahre.

Ein Unternehmenssprecher erklärte, das neue Werk werde rund 1.300 Arbeitsplätze schaffen. Die dort produzierten Stahlprodukte sollen vor allem in den Hyundai-Fahrzeug- und Teilewerken in Alabama und Georgia zum Einsatz kommen, die jährlich etwa eine Million Fahrzeuge herstellen wollen.

Trump: „Zölle wirken – sehr deutlich“

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Roosevelt Room des Weißen Hauses bezeichnete Präsident Trump die Investition als Beleg dafür, dass seine Zollpolitik erfolgreich sei:
„Macht euch bereit. Diese Investition zeigt klar, dass Zölle sehr stark wirken.“

Trump erinnerte daran, dass seine Regierung bereits 25 % Zoll auf Stahl und Aluminium eingeführt hat. Ab dem 2. April sollen weitere Zölle folgen – orientiert an den jeweiligen Importgebühren anderer Länder auf vergleichbare Produkte.

Hyundai: Lieferkette soll unabhängiger werden

Hyundai-Vorstandschef Euisun Chung erklärte, das neue Werk werde „die Grundlage für eine selbstständigere und sicherere Lieferkette in der US-Automobilindustrie“ bilden.

Louisianas Gouverneur begrüßt wirtschaftlichen Wandel

Der republikanische Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, lobte die Investition als Erfolg der Reformpolitik im Bundesstaat. Man habe gezielt an Steuerreformen, Bildung und öffentlicher Sicherheit gearbeitet, um internationale Investitionen zu ermöglichen.
„Seit Jahrzehnten beobachten wir, wie Arbeitsplätze ins Ausland verlagert wurden. Diese Investition zeigt: Wir holen sie zurück.“

Trump sichert schnelle Genehmigungen zu

Trump versicherte dem Hyundai-Management, sich im Fall von Genehmigungsproblemen persönlich einzuschalten:
„Wenn es Schwierigkeiten bei den Genehmigungen gibt – ruft mich an.“

Er verwies außerdem darauf, dass unter seiner Regierung kürzlich zwei Flüssigerdgasprojekte in Louisiana genehmigt worden seien, deren Verfahren zuvor jahrelang stagniert hatten.

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