Am Wiener Flughafen sind Drogenspürhunde einem außergewöhnlichen Schmuggelversuch auf die Schliche gekommen. Wie die Polizei mitteilte, entdeckten die Hunde im Rollstuhl eines Passagiers 14 Kilogramm Kokain, das einen Straßenverkaufswert von rund 1,5 Millionen Euro hat. Der 39-jährige Mann, ein Venezolaner, war Mitte Juli von Brasilien nach Österreich eingereist.
Der Verdächtige nutzte einen elektrischen Rollstuhl und führte Unterlagen mit sich, die angeblich medizinische Behandlungen in Wien belegen sollten. Dies sollte vermutlich den Verdacht der Zollbeamten ablenken. Doch die Drogenspürhunde schlugen trotz der sorgfältig getarnten Drogenverstecke an, woraufhin der Rollstuhl genauer untersucht wurde.
Das Kokain war geschickt in den Bauteilen des Rollstuhls versteckt, was den Transport der Drogen über internationale Grenzen ermöglichen sollte. Der 39-Jährige wurde umgehend festgenommen und wird sich nun vor Gericht verantworten müssen. Die österreichische Polizei lobte die Arbeit der Drogenspürhunde und bezeichnete den Fund als bedeutenden Erfolg im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel.