Start Allgemein Bundesrat berät über gestaffelten Mutterschutz und Digitalisierung der Schulen

Bundesrat berät über gestaffelten Mutterschutz und Digitalisierung der Schulen

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Cparks (CC0), Pixabay

Der Bundesrat befasst sich am Vormittag mit einer Ausweitung des Mutterschutzes. Das Saarland hat eine Initiative gestartet, um einen gestaffelten Mutterschutz einzuführen. Derzeit greifen die Regelungen erst ab der 24. Schwangerschaftswoche. Frauen, die vorher eine Fehlgeburt erleiden, bleiben ohne Hilfe. Diese Lücke soll durch die neue Regelung geschlossen werden, sodass auch Frauen, die vor der 24. Woche eine Fehlgeburt erleiden, Unterstützung erhalten.

Die Gesundheitsministerien in Thüringen und Sachsen-Anhalt teilten mit, dass sie den Vorschlag unterstützen. Sie betonen die Notwendigkeit, betroffenen Frauen frühzeitig Hilfe zu bieten und somit deren gesundheitliche und psychische Belastung zu mindern.

Ein weiteres Thema im Bundesrat ist die Digitalisierung der Schulen. Thüringen und andere Bundesländer fordern mehr finanzielle Unterstützung vom Bund, um den digitalen Ausbau der Bildungseinrichtungen voranzutreiben. Ziel ist es, die Infrastruktur zu verbessern, Lehrkräfte zu schulen und digitale Lernmittel flächendeckend einzuführen.

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