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7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG – Naja

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Gut ist, dass man ein leichtes Plus erwirtschaftet hat. Schlecht allerdings, dass die Kapitalanteile der Kommanditisten rückläufig sind.

7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell des Unternehmens

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Personenhandelsgesellschaft. Die Gesellschaft ist strukturiert in Form einer gewerblich geprägten und operativ tätigen GmbH & Co. KG.

Wichtigste Tätigkeit der Gesellschaft ist der Erwerb von Grundstücken und/oder Immobilien zur Errichtung und/oder Vermietung /Verpachtung von Einzelhandelsimmobilien einschließlich der Errichtung und des Betriebs von Photovoltaikanlagen auf deren Dachflächen.

Die Dauer der Gesellschaft ist unbefristet.

Ziele und Strategien

Ziel der 7×7 Sachwerte West I. ist die Investition in „Regionale- Vorort- Immobilen“, die der Sicherung der Grundbedürfnisse – Energie, Nahrungsmittel, Einkaufen für den täglichen Bedarf – dienen.

Hauptinvestitionsparameter ist dabei der Abschluss von langfristigen Mietverträgen mit Discountern (z.B. Netto, Edeka, Rewe oder Penny) mit Laufzeiten von mindestens 10-15 Jahren an Standorten, welche die Grund-/Nahversorgung in den Wohn-Regionen der Bürger sicherstellen, aber bewusst keine Einkaufszentren.

Im Hinblick auf das Ziel der 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG, öffentliche Kommanditanteile anzubieten, veröffentlichte die 7x7finanz GmbH als Anbieterin und Prospektverantwortliche den durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) genehmigten Verkaufsprospekt vom 21.Mai 2012. Das zum Bilanzstichtag platzierte und eingezahlte Emissionskapital bei der 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG beläuft sich auf 2.903 TEUR ( i. Vj. TEUR 2.903). Dies entspricht 11,6 % des ursprünglich geplanten Platzierungsvolumens. Der öffentliche Prospekt datiert vom 21. Mai 2012, das Angebot begann mit Veröffentlichung und endet mit dem 09. Juli 2016 (Ende des Platzierungszeitraumes), es wurden 2.903 TEUR erreicht und das Fondsangebot geschlossen.

Die geschäftsführende Komplementärin der 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG, die 7x7management GmbH, war berechtigt das maximale Platzierungsvolumen von TEUR 10 um bis zu TEUR 24.990 auf bis zu TEUR 25.000 bis zum 31.12.2014 zu erhöhen. Die Komplementärin hatte zum 01.12.14 das max. Platzierungsvolumen auf bis zu TEUR 25.000 erhöht und die Zeichnungsfrist bis zum 10. Juli 2016 verlängert. Anleger konnten sich mittelbar und unmittelbar über die Treuhandkommanditistin beteiligen. In vorgenanntem Verkaufsprospekt sind die Investitionskriterien der Vermögensanlage detailliert beschrieben.

Bei der vorliegenden Vermögensanlage handelte es sich um ein Beteiligungsangebot in Form eines geschlossenen Immobilienfonds, welches von der in Bonn ansässigen 7×7 Unternehmensgruppe aufgelegt wurde. Das Emissionshaus und deren Tochtergesellschaften sind nicht am Vermögen des Fonds beteiligt. Anbieterin war die 7x7finanz GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter Herr Andreas Mankel ist.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) werden nicht betrieben.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation war und ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebotes sowie eine immer stärkere Marktregulierung im Bereich der geschlossenen Fonds gekennzeichnet.

Im Gesamtjahr 2017 wurden Einzelhandelsimmobilien für rund 10 Mrd. Euro gehandelt. Daneben ist der auf 16% zurückgegangene Marktanteil des Einzelhandelssegmentes am gesamten Investmentvolumen auffällig.

Verantwortlich für die bestehenden Nachfragestrukturen ist das sich weiterhin in 2017 verknappende Angebot an großvolumigen Core- und Core-Plus Produkten in den TOP Standorten, auf die sich vor allem ausländische Investoren fokussieren. Ein weiterer Grund für die Attraktivität von Discountern und Supermärkten speziell in den peripheren Lagen, den vor allem deutsche Investoren einpreisen, ist die zunehmend restriktive Genehmigungspraxis für Neuansiedlungen. Nachfragen sogar nach solchen Bestandobjekten steigen, die allein aufgrund ihrer Objektqualität deutlich schwerer oder nur mit großen Preisabschlägen vermittelbar wären. Moderne Fachmärkte sind in der Renditespanne von 5,5% bis 6% mittlerweile auch weit vom bisherigen Niveau entfernt.

Der Investmentmarkt befindet sich mitten in einer ausgeprägten Boomphase, die, zusätzlich begünstigt durch einen starken Vermietungsmarkt, auch in 2018 anhalten wird, Diese positive Einschätzung wird auch von ausländischen Investoren geteilt, die Deutschland als sicheres Investmentziel weiterhin im Fokus haben.

Geschäftsverlauf und Lage

Das erste Geschäftsjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr, das am 21. Mai 2012 begann und am 31. Dezember 2012 endete. Das öffentliche Beteiligungsangebot hatte am 19. Juni 2012 begonnen.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2013 wurde ein Discounter-Markt in der Gemeinde Reichshof-Denklingen nebst Grundstück und Photovoltaikdachanlage erworben. Das Investitionsvolumen belief sich auf 2,1 Mio. Euro. Ende 2014 konnte ein weiteres Objekt erworben werden. Es handelte sich ebenfalls um einen Einzelhandels-Discountermarkt mit Dachphotovoltaikanlage, dieser in der Gemeinde Windeck-Dattenfeld. Die vertragliche Sicherung des Invests erfolgte im Dezember 2014 mit einem Volumen von 1,9 Mio. Euro.

Die beiden Märkte wurden, wie prospektiert, alle mit 15 Jahre laufenden Mietverträgen abgeschlossen mit jeweiligen Verlängerungsoptionen zu 3 x 5 Jahren.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 beschränkte sich auf die Vermietung der beiden vorgenannten Immobilien mit dem Betrieb der Dachphotovoltaikanlagen. Neue Investitionen wurden nicht durchgeführt.

Die Gesellschaft verfolgt das Anlageziel, den Erwerb, die Vermietung von in Deutschland befindlichen Lebensmitteleinzelhandelsimmobilien, die primär an Discounter und Vollversoger an solitären Standorten vermietet sind. Mietverträge müssen mindestens über eine Laufzeit von 10-15 Jahren bestehen. Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige, monatliche Vermarktung der Stromerzeugung durch die Dach-PV-Anlagen.

Die verfügbare Liquidität wird an die Anleger ausgezahlt, soweit sie nicht nach Auffassung der Komplementärin und im Rahmen des Liquiditätsmanagements als angemessene Reserve einer ordnungsgemäßen Fortführung der Geschäfte der Gesellschaft bzw. zur Erfüllung von Zahlungsverbindlichkeiten oder Substanzerhaltung bei der Gesellschaft benötigt wird. Die Höhe der Auszahlungen kann variieren, oder gar ausgesetzt werden.

Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 40 ab.

Entwicklungen im Portfolio

Insgesamt sind an der Gesellschaft 32 konzernfremde Kommanditisten beteiligt, die rd. TEUR 2.890 eingezahlt haben. Im Geschäftsjahr 2017 wurden TEUR 1.069 neue Kommanditanteile gezeichnet. Damit wurde der geplante Beteiligungswert der Vermögensanlage von max. 25,0 Mio. Euro insgesamt nur zu rd. 10,7 % erreicht. Aufgrund der Beendigung der Zeichnungsfrist wurden im Geschäftsjahr 2017 keine neuen Kommanditanteile gezeichnet.

Das bis zum Bilanzstichtag insgesamt eingezahlte Kommanditkapital einschließlich Agio in Höhe von TEUR 141 beträgt TEUR 3.044. Nach Gutschrift des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von TEUR 40, der Vorabauszahlung (Kapitalrückzahlung) in Höhe von TEUR 109 sowie des Verlustvortrages in Höhe von TEUR 437 mit den Kapitalkonten der Kommanditisten, ergibt sich insgesamt zum 31. Dezember 2017 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.302 bzw. 58,0 % der Bilanzsumme.

Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte eine Kapitalrückzahlung in Höhe von 5% (TEUR 109) des zum 31. Dezember 2016 eingezahlten Kommanditkapitals.

Nach Ende der Platzierungsphase liegt die Quote des gezeichneten Kommanditkapitals bei 57% (Prospekt 51%). Somit liegt das Fremdkapital bei einer Quote von 43% (Prospekt 49%).

Finanzierungssituation

Der Einzelhandelsmarkt in Windeck- Dattenfeld wird ab 04.05.2015 durch ein Bankdarlehen in Höhe von TEUR 800 mit einer Zinsfestschreibung bis zum 30.04.2025 finanziert. Die Restschuld am Zinsbindungsende beträgt TEUR 382. Die monatliche Annuität beträgt TEUR 5 bei einem Zinssatz von 2,25% nominal.

Die auf dem Markt befindliche PV-Anlage wird durch ein KfW-Darlehen mit einem Darlehensvertrag vom 12.05.2015 über TEUR 140 mit einer Zinsfestschreibung bis zum 30.06.2035 finanziert. Die Restschuld am Zinsbindungsende beträgt € 0,00, die 3-mtl. Tilgung TEUR 2 bei einem Zinssatz von 2,0% nominal. Die Zinszahlung erfolgt separat.

Der Einzelhandelsmarkt in Reichshof-Denklingen wird ab 23.04.2014 durch ein Bankdarlehen in Höhe von TEUR 1.000 mit einer Zinsfestschreibung bis zum 30.04.2024 finanziert. Die Restschuld am Zinsbindungsende beträgt TEUR 394. Die Annuität beträgt bei nominalen 3,25 % monatlich TEUR 7.Die Zins- und Tilgungsraten der vorgenannten Darlehen wurden im Berichtsjahr planmäßig gezahlt.

Ertragslage

Die Vermögens- und Ertragslage entwickelte sich auch in 2017 auf einem stabilen Niveau weiter. Beide Lebensmitteleinzelhandelsmärkte sind vermietet, die Einspeisevergütungen der PV-Dachanlagen liegen über den prospektierten Erwartungen.

Die Umsatzerlöse, im wesentlichen Miet- und Mietnebenkosteneinnahmen stiegen auf TEUR 333 (Vorjahr TEUR 319). Die Abschreibungen betrugen TEUR 131 (Vorjahr TEUR 131).Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf TEUR 119 (Vorjahr TEUR 220) gesunken.

Ertragslage Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderungen
TEUR
Gesamtleistung +333 +318 +15
Betriebsergebnis +84 -31 +115
Zinsergebnis -44 -62 +18
Jahresergebnis +40 -94 +134

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber der Vorjahresbilanz nur geringfügig verändert. Das Anlagevermögen, also Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, beträgt nun TEUR 3.895 (97,6% der Bilanzsumme) Vorjahr TEUR 4.025.

Das Eigenkapital ist um TEUR 48 auf TEUR 2.302 gesunken und hat einen Anteil von 57,7% an der Bilanzsumme. Zur Vermögenslage verweisen wir auch auf die Ausführungen zum „Geschäftsverlauf und Lage“.

Wesentliche Bilanzpositionen Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderungen
TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 3.895 4.025 -130
Kurzfristige Vermögenswerte 68 29 +39
Liquide Mittel 8 105 -97
Passiva
Eigenkapital 2.302 2.370 -68
Langfristige Verbindlichkeiten 1.625 1.729 -104
Bilanzsumme 3.991 4.161 -170

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag sind TEUR 8 an liquiden Mitteln vorhanden.

Kapitalflussrechnung 2017
TEUR
2016
TEUR
Jahresergebnis +40 -94
+ Abschreibungen +131 +131
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen +3 +4
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -34 +68
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -24 -91
+/- Gewinn/Verlust aus Anlagenabgang 0 0
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge +45 +62
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit +161 +80
– Auszahlungen für Sachanlageninvestitionen 0 0
+ erhaltene Zinsen 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 0 0
– Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen +0 +775
– Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell. -108 +0
– Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten +0 +120
– Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -104 -822
– gezahlte Zinsen -46 -62
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -258 +11
Liquiditätsveränderungen gesamt -97 +91
Finanzmittelbestand am 1.1. +105 +14
Finanzmittelbestand am 31.12. +8 +105

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Mieteinnahmen und Betriebsergebnis .

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir pro Objekt die Kennzahlen Mieterlöse und Betriebsergebnis der Dach-PV-Anlagen und den Cashflow heran.

Die Mieteinnahmen der Objekte war im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr gleichbleibend.

Gesamtaussage

Die Platzierungsphase ist seit dem 09. Juli 2016 abgeschlossen. Die Objektankäufe sind vollständig finanziert. Die laut Planungsrechnung ursprünglich im Prospekt unterstellten Zinssätze pro Darlehen wurden besser abgeschlossen als kalkuliert. Die günstigen Zinssätze in Verbindung mit den höheren Tilgungsanteilen steigern wesentlich die Sicherheit und Wertstabilität der Fondsgesellschaft, sowie die Ertragspotentiale in der Zukunft. Gleichzeitig aber wird die freie Liquidität der Gesellschaft dadurch mittelfristig eingeschränkt.

Die Bilanzsumme der 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.991. Insgesamt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von TEUR 40 erwirtschaftet. Dieser Gewinn wird maßgeblich durch die Stabilisierung des Geschäftsverlaufs nach Abschluss der Investitionsphase hervorgerufen. Wir rechnen weiter mit planungskonformen Ergebnissen.

Die Lage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen.

Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

Personalbereich

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum keine Mitarbeiter.

Vergütungsbericht gemäß § 24 Abs. 1 VermAnlG

1. Einleitung

Die Vergütung ist im Gesellschaftsvertrag festgelegt und orientiert sich im Wesentlichen an den jährlichen Soll-Mieteinnahmen.

2. Grundprinzip der Vergütung

Das Vergütungssystem der 7X7 umfasst drei Grundprinzipien:

– Vergütung der Übernahme der persönlichen Haftung durch die Komplementärin

– Vergütung der Geschäftsführungstätigkeit in Abhängigkeit der jährlichen Soll-Mieteinnahmen

– Vergütung der Durchführung der Verwaltungs- und Treuhandtätigkeit

– Erstattung der Kosten für Buchhaltung, Zinsaufwendungen, Rechts- und Beratungskosten, usw.

3. Zusammensetzung und Ausgestaltung der Vergütung

Haftungsvergütung

Die Komplementärin erhält von der Gesellschaft für die Übernahme der persönlichen Haftung eine jährliche Vergütung in Höhe von Euro 1.200,-; diese sind in 2017 gezahlt worden. à lt. GuV sind es 1.200

Vergütung in Abhängigkeit der jährlichen Soll-Mieteinnahmen

Für die Geschäftsführungstätigkeit gewährt die Gesellschaft der 7x7management GmbH pro Geschäftsjahr 0,7 Prozent der jährlichen Soll- Mieteinnahmen mit einem Mindestbetrag. Die Vergütung ist in zwölf Vorauszahlungen jeweils zum Ablauf eines jeden Kalendermonats zur Zahlung fällig. In 2017 sind variable Vergütungen in Höhe des Mindestbetrages von EUR 12.000,- angefallen.

Für die Durchführung der Verwaltungs- und Treuhandtätigkeit gewährt die Gesellschaft der 7x7treuhand GmbH pro Geschäftsjahr 1 Prozent der jährlichen Soll- Mieteinnahmen mit einem Mindestbetrag. Die Vergütung ist in vier Vorauszahlungen jeweils zum Ablauf eines jeden Quartals zur Zahlung fällig. In 2017 sind variable Vergütungen in Höhe des Mindestbetrages von EUR 14.000,- angefallen.

Feste Vergütungen wurden nicht gezahlt. Besondere Gewinnbeteiligungen wurden ebenfalls nicht gezahlt.

Erstattung der Kosten für Buchhaltung, Zinsaufwendungen, Rechts- und Beratungskosten, usw.

Für die Kosten für Buchhaltung usw. gewährt die Gesellschaft der 7x7verwaltung GmbH pro Geschäftsjahr 2 Prozent der jährlichen Soll- Mieteinnahmen mit einem Mindestbetrag. Die Vergütung ist in zwölf Vorauszahlungen jeweils zum Ablauf eines jeden Kalendermonats zur Zahlung fällig. In 2017 sind variable Vergütungen in Höhe des Mindestbetrages von EUR 21.000,- angefallen. Feste Vergütungen wurden nicht gezahlt. Besondere Gewinnbeteiligungen wurden ebenfalls nicht gezahlt.

Prognosebericht

Die abgeschlossenen langfristigen Mietverträge mit namhaften Einzelhandelsmärkten werden unsere Umsätze für die nächsten Jahre stabilisieren.

Alle Mietverträge wurden erwartungsgemäß über 15 Jahre zzgl. 3 x 5 Jahre Verlängerungsoptionen abgeschlossen. Die in diesem Zusammenhang stehenden Objektfinanzierungen konnten ebenfalls mit einer Zins- und Tilgungsfrist von rund 15 Jahren eingedeckt werden. Wobei der prospektierte Durchschnittszins von 4% mit durchschnittlich 2,75% um 1,25% unterschritten werden konnte und somit eine langfristige Kostenersparnis in Bezug auf das Fremdkapital darstellt zzgl. eines positiven Zinseszinseffektes.

Aufgrund der langlaufenden Mietverträge ist für 2018 eine gleichbleibende und stabile Ertrags- und Renditelage zu erwarten. Aufgrund der guten Ertragssituation aus den PV Anlagen im ersten Quartal 2018, könnte sich bei anhaltendem Trend die Liquiditätssituation zusätzlich leicht erhöhen. Wir gehen aktuell von einem Betriebsergebnis von ca. TEUR 50 für das laufende Geschäftsjahr aus.

Wir erwarten eine zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Als wesentliche Risiken gelten für die Gesellschaft das Zinsänderungs-, Marktpreisrisiko sowie das Liquiditätsrisiko. Die wesentlichen Risikoquellen sind in der Liquiditätslage und Fremdkapitalfinanzierung zu sehen. Währungsrisiken bestehen keine, da die Anlage ausschließlich in Euro erfolgt.

Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, erwartete und unvorhersehbare Liquiditätsströme auf Grund mangelnder liquidierbarer Vermögensgegenstände im Investmentvermögen nicht bedienen zu können. Über eine monatliche und jährliche Liquiditätsplanung lassen sich Anlegerausschüttungen unter Einhaltung intern gesetzter Mindestliquiditätsquoten vorausschauend planen

Das Risiko Mietzinsniveau, Bonität und Mietausfallrisiko ist wesentlich. Das Risiko Zahlungsrückstände nicht einfordern zu können, wird aufgrund der Großeiligkeit der Mieterstruktur als wesentlich eingestuft. Es folgt eine Überwachung mittels eines Soll-/Ist-Vergleiches über die Gesamtmieteinnahmen in der Liquiditätsplanung. Der Bonitäsindex der Mieter ist ein zusätzlicher Indikator

Bei Immobilien kann der Erneuerungs- und Instandhaltungsaufwand grundsätzlich höher ausfallen als ursprünglich geplant. Bei Leerstand und Wechsel des Mieters können ansonsten umlagefähige Kosten nicht umgelegt werden. Hieraus können sich unvorhersehbare Kostenblöcke entwickeln. Dieses schlägt sich im Risiko Laufende Bewirtschaftung und Instandhaltung nieder.

Im Geschäftsjahr 2018 ist die Platzierungsphase abgeschlossen. Das Platzierungs- und Rückabwicklungsrisiko sowie Risiken aus erhöhtem oder geringerem Emissionskapital existieren nicht mehr.

Das Fertigstellungsrisiko, welches darin besteht, dass einige Objekte verzögert, zu höheren Kosten oder gar nicht fertig gestellt werden könnten, sind ausgeschlossen.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zählen. Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass Dach-PV-Anlagen zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. Von politischen Eingriffen in die gesetzlich gesicherte Vergütungsregelung gem. EEG für Bestandsanlagen und das aufheben des Bestandschutzes kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu würden auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren zählen. Solche Verfahren gab es bisher nicht und sind aus heutiger Sicht auch nicht zu erwarten.

Chancen

Positiv für Investoren ist, dass die Gesellschaft fertige Projekte mit nachgewiesenen Erträgen erworben haben. Projekt-Risiken sind dadurch aktuell ausgeschlossen.

Besondere Chancen liegen in dem sich immer stärker abzeichnenden Interesse von Investoren im In- und Ausland an entsprechenden Bestandsinvestitionen. Verstärkt werden diese positiven Aussichten durch das immer knapper werden Angebot. Dies wiederrum unterstützt durch das Problem nicht vorhandener Flächenrecourcen in Deutschland.

Aufgrund der sehr günstig, besser als prospektiert, abgeschlossenen Außenfinanzierungen und des damit wesentlich höheren Tilgungsanteils sollte langfristig gesehen eine Steigerung der Auszahlungserträge möglich sein.

Einschätzung

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind außer den allgemeinen wirtschaftlichen und konjunkturellen Risiken, die weder durch uns beeinflussbar noch steuerbar sind, in Bezug auf die uns betreffenden Risiken der künftigen Entwicklung, keine nennbaren nicht prospektierten Faktoren erkennbar. Wir erwarten auch, die prospektierten Chancen weiterhin umsetzen zu können.

Bei der Konzeption der Gesellschaft wurde darauf geachtet, dass die Strukturierungskosten des Fonds proportional geregelt und kalkuliert sind, sodass selbst bei der Realisierung von nur zwei Projekten das Konzept aufgeht.

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, nicht verändert. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer soliden Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

Entsprechenserklärung

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 ein nach den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Bonn, den 27. Juni 2018

7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG
vertreten durch die Komplementärin 7x7management GmbH

diese wiederum vertreten durch den alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen § 181 BGB befreiten Geschäftsführer

Herrn Andreas Mankel

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 3.894.526,06 4.025.145,06
I. Sachanlagen 3.894.526,06 4.025.145,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.459.021,06 3.561.247,06
2. technische Anlagen und Maschinen 211.010,00 225.813,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.495,00 238.085,00
B. Umlaufvermögen 73.875,07 134.237,06
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 65.757,99 29.207,37
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.194,87 9.745,19
2. sonstige Vermögensgegenstände 57.563,12 19.462,18
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.117,08 105.029,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.321,13 2.214,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.970.722,26 4.161.596,12

Passiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 2.301.724,07 2.370.176,92
I. Kapitalanteile 2.301.724,07 2.370.176,92
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 2.301.724,07 2.370.176,92
B. Rückstellungen 20.942,50 18.200,00
1. sonstige Rückstellungen 20.942,50 18.200,00
C. Verbindlichkeiten 1.648.055,69 1.773.219,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.625.213,45 1.728.873,87
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.914,01 43.032,46
3. sonstige Verbindlichkeiten 11.928,23 1.312,87
davon aus Steuern 10.302,34 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.970.722,26 4.161.596,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 – 31.12.2017
EUR
1.1.2016 – 31.12.2016
EUR
1. Umsatzerlöse 333.266,79 318.875,08
2. sonstige betriebliche Erträge 0,00 982,32
3. Abschreibungen 130.619,00 130.619,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 130.619,00 130.619,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 118.413,79 219.920,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.168,16 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 45.847,37 61.844,95
7. Ergebnis nach Steuern 40.554,79 -92.527,26
8. sonstige Steuern 309,64 983,54
9. Jahresüberschuss 40.245,15 -93.510,80

Kapitalflussrechnung

siehe Lagebericht

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist gem. §264 a Abs. 1 HGB in Verbindung mit den in § 267 a Abs. 1 HGB bezeichneten Größenmerkmalen in Zusammenhang mit § 267 Abs. 4 S. 2 HGB als „Kleinstkapitalgesellschaft“ einzustufen. Sie ist daher nicht prüfungspflichtig gemäß § 264 a HGB in Verbindung mit §§ 316 ff HGB. Eine Prüfungspflicht ergibt sich aber aus § 25 VermAnlG. Die Gesellschaft hat gem. §§ 24 f. VermAnlG ihren Jahresabschluss nach den Vorgaben einer großen Kapitalgesellschaft aufzustellen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG

Firmensitz laut Registergericht: Bonn

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Bonn

Register-Nr.: HRA 7946

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sie werden zum Nominalwert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Aufwendungen des neuen Geschäftsjahres.

Das Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 824,00 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

Eigenkapital

Haftkapital

Das im Handelsregister eingetragene Haftkapital der Kommanditistin beträgt 12.900,00 EUR. Die von den übrigen direkt oder indirekt beteiligten Kommanditisten im Handelsregister einzutragende Haftsumme beträgt 0,1% der Pflichteinlage.

Kommanditkapital

Das Eigenkapital beträgt Euro 2.301.724,07 und setzt sich wie folgt zusammen:

Kommanditkapital Euro 2.557.350,00
Kapitalrücklage Euro 141.100,00
Verlustvortragskonten Euro ./.-396.725,93
Eigenkapital gesamt Euro 2.301.724,07

Die Kapitalrücklage betrifft das von den Kommanditisten geleistete Agio.

Die im Handelsregister eingetragene Treuhandkommanditistin ist die 7x7treuhand GmbH, Bonn. Sie hat ihren Sitz in Bonn und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 19329 eingetragen. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Kosten für Aufbewahrung sowie Kosten des Jahresabschlusses 2016 und 2017 (EUR 20.742,50).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte, Sicherungsübereignung, Forderungsabtretungen oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.625.213,45.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2017 Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.625,2 106,4 455,3 1.063,5
aus Lieferungen und Leistungen 10,9 10,9 0,0 0,0
Summe 1.637,7 118,9 455,3 1.063,5

Erläuterung zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse aus Mieteinnahmen und Einspeisevergütungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Raumkosten, Aufwendungen für Beiträge und Versicherungen, für Reparaturen und Instandhaltungen sowie für Verwaltungs- und Treuhandgebühren.

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 29.464,80).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 0,0.

Vergütungen der Geschäftsführung

Persönlich haftende Gesellschafterin ( Komplementärin) ist die 7x7management GmbH, Bonn.

Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Andreas Mankel, Bonn, bestellt.

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden EUR 12.000,00 gewährt.

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Als Vergütung für die geleisteten Verwaltungs- und Treuhandtätigkeiten im Berichtsjahr wurden EUR 35.000,00 gewährt.

Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:

Name 7x7management GmbH
Sitz Bonn
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital 25.000,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wurde den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bonn, 27.06.2018

Andreas Mankel, Geschäftsführer der 7x7management GmbH als Komplementärin der 7×7 Sachwerte West I. GmbH& Co. KG

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2017 – 31.12.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
Stand 01.01.2017
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.783.979,96 0 0 3.783.979,96 222.732,90 102.226,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 259.082,74 0 0 259.082,74 33.269,74 14.803,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.800,00 0 0 271.800,00 33.715,00 13.590,00
Summe Sachanlagen 4.314.862,70 0 0 4.314.862,70 289.717,64 130.619,00
Summe Anlagevermögen 4.314.862,70 0 0 4.314.862,70 289.717,64 130.619,00
Abschreibungen Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand Umbuchungen
EUR
Geschäftsjahr 31.12.2017
EUR
31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 324.958,90 0 3.459.021,06 3.561.247,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 0 48.072,74 0 211.010,00 225.813,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 47.305,00 0 224.495,00 238.085,00
Summe Sachanlagen 0 0 420.336,64 0 3.894.526,06 4.025.145,06
Summe Anlagevermögen 0 0 420.336,64 0 3.894.526,06 4.025.145,06

Bericht des Aufsichtsrats

kein Aufsichtsrat bestellt

sonstige Berichtsbestandteile

Die Hinterlegung erfolgt vor Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafter

 

Bonn, den 29. Juni 2018

7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG

gez. Andreas Mankel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde vor der Feststellung offengelegt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der 7×7 Sachwerte West I. GmbH & Co. KG, Bonn für das Geschäftsjahr vom I. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtliehen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Umsichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Ke1mtnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vern1ittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen. Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dülmen, am 29. Juni 20 18

HAHNE Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Gabriele Hahne, Wirtschaftsprüferin

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Forn1, bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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