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Malaria-Ausbruch in Frankfurt: Dritter Todesfall – weitere Infektionen bekannt

PIRO4D (CC0), Pixabay

Nach Angaben der Stadt Frankfurt lebte die nun verstorbene Person in der Nähe des Flughafens. Weitere Einzelheiten zu Alter, Geschlecht oder möglichen Vorerkrankungen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Der aktuelle Todesfall reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Malaria-Infektionen ein, die bereits im Juli bekannt geworden war.

Sechs Flughafen-Mitarbeiter im Juli erkrankt

Damals waren sechs Beschäftigte des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt. Zwei von ihnen starben.

Mit dem jetzt gemeldeten Todesfall steigt die Zahl der Verstorbenen auf insgesamt drei.

Hinzu kommen weitere Infektionen: Die Stadt hatte einen Tag zuvor zwei zusätzliche Malaria-Fälle bekannt gegeben. Damit beschränkt sich das Geschehen nicht mehr allein auf die ursprünglich im Juli gemeldeten Erkrankungen unter Flughafen-Mitarbeitern.

Behörden vermuten eingeschleppte Mücke

Als Ursache des Ausbruchs gehen die Behörden nach den vorliegenden Angaben von einer Mücke aus, die mit einem Flugzeug nach Deutschland gelangt sein soll.

Ein solcher Übertragungsweg unterscheidet sich von klassischen Malaria-Fällen in Deutschland, bei denen sich Betroffene während einer Reise in einem Malariagebiet infizieren.

Die räumliche Nähe zum internationalen Flughafen spielt bei der Bewertung der Fälle deshalb eine besondere Rolle.

Ungewöhnliche Infektionsserie rund um den Flughafen

Malaria wird durch Parasiten verursacht und normalerweise durch den Stich infizierter Anopheles-Mücken übertragen. Die nun bekannt gewordenen Fälle werfen deshalb insbesondere die Frage auf, wie weit die Übertragung durch die mutmaßlich eingeschleppte Mücke gereicht haben könnte.

Aus den vorliegenden Angaben geht allerdings nicht hervor, dass sich die für Malaria verantwortlichen Mücken dauerhaft im Raum Frankfurt angesiedelt hätten. Ebenso wenig lässt sich daraus eine allgemeine Infektionsgefahr für die Bevölkerung ableiten.

Drei Todesfälle seit Bekanntwerden der ersten Infektionen

Fest steht bislang: Im Juli wurden sechs erkrankte Flughafen-Mitarbeiter bekannt, von denen zwei starben. Nun ist eine weitere infizierte Person aus dem Umfeld des Flughafens gestorben. Zusätzlich meldete die Stadt zwei weitere Infektionen.

Damit wächst die ungewöhnliche Häufung von Malaria-Fällen rund um den Frankfurter Flughafen weiter.

Nach Einschätzung der Behörden liegt der Ursprung des Geschehens bei einer infizierten Mücke, die mit einem Flugzeug nach Deutschland gelangte. Der inzwischen dritte Todesfall unterstreicht die Schwere des ungewöhnlichen Malaria-Ausbruchs.

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