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Windpark Klauenburg Beteiligungs GmbH erneut mit Verlust – Eigenkapital schrumpft

Shutterbug75 (CC0), Pixabay

Der Jahresfehlbetrag belief sich 2025 auf 3.970,57 Euro. Bereits 2024 hatte die Gesellschaft einen Verlust von 4.035,14 Euro ausgewiesen.

Damit fällt der aktuelle Fehlbetrag zwar geringfügig niedriger aus als im Vorjahr. Eine Rückkehr in die Gewinnzone gelang jedoch nicht.

Die wiederholten Verluste schlagen inzwischen sichtbar auf die Bilanz durch.

Verlustvortrag steigt auf mehr als 5.400 Euro

Der Verlustvortrag erhöhte sich von 1.376 Euro auf 5.411 Euro.

Zusammen mit dem neuen Jahresfehlbetrag von knapp 3.971 Euro steht dem gezeichneten Kapital von 25.000 Euro damit inzwischen eine aufgelaufene Verlustposition von insgesamt rund 9.382 Euro gegenüber.

Das Eigenkapital verringerte sich entsprechend.

Ende 2024 hatte die Windpark Klauenburg Beteiligungs GmbH noch rund 19.589 Euro Eigenkapital ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2025 waren es nur noch 15.618 Euro.

Damit sank das Eigenkapital innerhalb eines Jahres um gut 20 Prozent.

Mehr als ein Drittel des Stammkapitals durch Verluste aufgezehrt

Noch deutlicher wird die Entwicklung beim Vergleich mit dem gezeichneten Kapital.

Dieses beträgt unverändert 25.000 Euro. Das ausgewiesene Eigenkapital liegt mit 15.618 Euro inzwischen rund 9.382 Euro darunter.

Rechnerisch sind damit durch die kumulierten Verluste bereits rund 37,5 Prozent des gezeichneten Kapitals aufgezehrt.

Eine bilanzielle Überschuldung lässt sich daraus allerdings nicht ableiten: Das Eigenkapital ist weiterhin positiv.

Beteiligung von 7.500 Euro bleibt unverändert

Die Aktivseite der kleinen Gesellschaft ist ausgesprochen übersichtlich.

Das Anlagevermögen besteht vollständig aus Finanzanlagen in Höhe von 7.500 Euro. Dieser Wert blieb gegenüber 2024 unverändert.

Nach den Angaben im Anhang handelt es sich um Anteile an verbundenen Unternehmen, die grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt werden. Soweit erforderlich, wäre ein niedrigerer beizulegender Wert zu berücksichtigen.

Eine solche Veränderung ist in der vorliegenden Bilanz nicht erkennbar.

Liquidität geht um fast ein Drittel zurück

Deutlicher verändert haben sich dagegen die liquiden Mittel.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und sonstigen Zahlungsmittel sanken von 13.909 Euro auf 9.579 Euro.

Das entspricht einem Rückgang von rund 4.330 Euro beziehungsweise gut 31 Prozent.

Auch die gesamte Bilanzsumme verringerte sich entsprechend: Sie sank von 21.409 Euro auf nur noch 17.079 Euro.

Die Gesellschaft ist damit bilanziell ausgesprochen klein.

Praktisch keine Schulden

Während die Verluste und das sinkende Eigenkapital auffallen, zeigt die Passivseite zugleich einen völlig anderen Aspekt: Die Gesellschaft hat nahezu keine Verbindlichkeiten.

Zum Jahresende wurden lediglich 88,35 Euro ausgewiesen. Im Vorjahr waren überhaupt keine Verbindlichkeiten bilanziert.

Hinzu kommen Rückstellungen von 1.373 Euro, nach 1.821 Euro im Vorjahr.

Damit wird die Bilanz fast vollständig durch Eigenkapital finanziert. Bei einer Bilanzsumme von 17.079 Euro ergibt sich rechnerisch eine Eigenkapitalquote von rund 91,4 Prozent.

Die wiederholten Verluste treffen also auf eine Gesellschaft, die gleichzeitig nur minimale Fremdverbindlichkeiten ausweist.

Teil des wpd-Konzerns

Die Windpark Klauenburg Beteiligungs GmbH mit Sitz in Bremen wird in den Konzernabschluss der wpd GmbH einbezogen.

Als Geschäftsführer wird Dr. Gernot Blanke genannt.

Der Jahresabschluss wurde am 13. Januar 2026 unterzeichnet und am 20. April 2026 festgestellt.

Kleine Bilanz, aber klare Entwicklung

In absoluten Zahlen sind die Verluste der Windpark Klauenburg Beteiligungs GmbH überschaubar. Interessanter ist deshalb die Entwicklung im Verhältnis zur Größe der Gesellschaft.

Zwei Jahre in Folge schreibt die Gesellschaft Verluste. Der Verlustvortrag wächst, die liquiden Mittel gehen zurück und das Eigenkapital ist innerhalb eines Jahres um gut ein Fünftel gesunken.

Auf der anderen Seite stehen unveränderte Finanzanlagen von 7.500 Euro und praktisch keine Schulden.

Damit bleibt die Gesellschaft bilanziell solide mit Eigenkapital ausgestattet. Sollte sich die Verlustserie allerdings in den kommenden Jahren fortsetzen, würde sich der Abstand zwischen dem gezeichneten Kapital von 25.000 Euro und dem tatsächlich noch ausgewiesenen Eigenkapital weiter vergrößern.

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