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Windpark Kooperation Nr. 13 baut Beteiligungen auf – Bilanzsumme steigt deutlich

Shutterbug75 (CC0), Pixabay

Die Windpark Kooperation Nr. 13 Beteiligungs GmbH aus Bremen hat ihren Jahresabschluss für 2025 veröffentlicht. Die Bilanz zeigt deutliche Veränderungen gegenüber dem kurzen Rumpfgeschäftsjahr 2024: Die Gesellschaft weist erstmals Finanzanlagen von 13.000 Euro aus, die Bilanzsumme ist auf mehr als 22.000 Euro gestiegen. Gleichzeitig schloss das Unternehmen das Geschäftsjahr erneut mit einem Verlust ab.

Zum 31. Dezember 2025 belief sich die Bilanzsumme auf 22.407,82 Euro. Ende 2024 waren lediglich 11.781,27 Euro ausgewiesen worden.

Der Vergleich ist allerdings nur eingeschränkt aussagekräftig. Die Gesellschaft wurde erst im Laufe des Jahres 2024 gegründet beziehungsweise nahm ihr erstes Geschäftsjahr am 22. Oktober 2024 auf. Der Vorjahresabschluss umfasst deshalb lediglich den Zeitraum vom 22. Oktober bis 31. Dezember 2024.

13.000 Euro in verbundenen Unternehmen

Die auffälligste Veränderung findet sich auf der Aktivseite. Ende 2024 hatte die Gesellschaft noch kein Anlagevermögen ausgewiesen. Zum Jahresende 2025 stehen nun 13.000 Euro Finanzanlagen in der Bilanz.

Nach Angaben im Anhang handelt es sich dabei um Anteile an verbundenen Unternehmen. Diese werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Falls erforderlich, wird ein niedrigerer beizulegender Wert angesetzt.

Parallel zum Aufbau der Finanzanlagen verringerte sich die vorhandene Liquidität. Die Guthaben bei Kreditinstituten und sonstigen flüssigen Mittel gingen von 11.781,27 Euro auf 9.407,82 Euro zurück.

Damit besteht das ausgewiesene Vermögen der Gesellschaft Ende 2025 im Wesentlichen aus den Beteiligungen sowie vorhandenen Bankguthaben.

Eigenkapital steigt auf 18.817 Euro

Trotz des Jahresverlusts hat sich das Eigenkapital deutlich erhöht. Zum Bilanzstichtag weist die Windpark Kooperation Nr. 13 Beteiligungs GmbH 18.817,32 Euro Eigenkapital aus. Ende 2024 waren es 10.206,82 Euro.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 25.000 Euro. Ein wichtiger Unterschied zum Vorjahr besteht jedoch darin, dass Ende 2024 noch nicht eingeforderte ausstehende Einlagen von 12.500 Euro bilanziert wurden. Zum 31. Dezember 2025 waren keine solchen ausstehenden Einlagen mehr vorhanden.

Dem Eigenkapital stehen allerdings aufgelaufene Verluste gegenüber.

Knapp 3.900 Euro Jahresverlust

Für das Geschäftsjahr 2025 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von 3.889,50 Euro aus. Zusätzlich besteht ein Verlustvortrag von 2.293,18 Euro.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 hatte der Fehlbetrag 2.293,18 Euro betragen. Eine direkte Gegenüberstellung der beiden Ergebnisse ist wegen der unterschiedlichen Länge der Geschäftsjahre jedoch nur eingeschränkt sinnvoll.

Aus dem veröffentlichten Jahresabschluss lässt sich zudem nicht ableiten, dass die Gesellschaft operativ bereits Gewinne aus ihren Beteiligungen erzielt hat. Die Bilanz dokumentiert zunächst den Aufbau der Finanzanlagen und die Vermögens- und Kapitalstruktur zum Jahresende.

Keine Verbindlichkeiten zum Jahresende

Bemerkenswert ist auch, dass zum 31. Dezember 2025 keine Verbindlichkeiten mehr ausgewiesen wurden. Ende 2024 hatten diese noch 200 Euro betragen.

Gestiegen sind dagegen die Rückstellungen. Sie erhöhten sich von 1.374,45 Euro auf 3.590,50 Euro.

Nach den Angaben im Jahresabschluss berücksichtigen die Rückstellungen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Gesellschaft gehört zum wpd-Konzern

Die Windpark Kooperation Nr. 13 Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Bremen und ist beim Amtsgericht Bremen unter der Handelsregisternummer HRB 40943 HB eingetragen.

Nach den Angaben im Jahresabschluss handelt es sich gemäß § 267 Handelsgesetzbuch um eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist zudem Teil der Unternehmensgruppe der wpd GmbH aus Bremen. Sie wurde in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der wpd GmbH wird nach Unternehmensangaben im Unternehmensregister offengelegt.

Die Geschäftsführung lag 2025 bei Dr. Gernot Blanke und Björn Nullmeyer. Beide werden im Abschluss mit dem ausgeübten Beruf „Kaufmann“ genannt.

Jahresabschluss im März 2026 festgestellt

Unterzeichnet wurde der Abschluss am 13. Januar 2026 in Bremen. Die formelle Feststellung erfolgte am 27. März 2026. Die Veröffentlichung der vorliegenden Angaben datiert vom 9. September 2026.

Insgesamt zeigt der Abschluss eine Gesellschaft, deren Bilanzstruktur sich innerhalb ihres ersten vollständigen Geschäftsjahres deutlich verändert hat. Besonders hervor sticht der Aufbau von Finanzanlagen über 13.000 Euro, während gleichzeitig die Liquidität zurückging.

Trotz eines Jahresfehlbetrags von knapp 3.900 Euro erhöhte sich das ausgewiesene Eigenkapital auf rund 18.800 Euro. Für eine weitergehende Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung werden jedoch insbesondere die kommenden Geschäftsjahre interessant sein, da erst dann mehrere vollständige Jahresabschlüsse miteinander verglichen werden können.

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