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Suche nach vermisstem Seemann vor Cuxhaven eingestellt

ZedH (CC0), Pixabay

Vor der Nordseeküste bei Cuxhaven ist die Suche nach einem vermissten Seemann eingestellt worden. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, gibt es keine Hoffnung mehr, den 29-Jährigen lebend zu finden. Der Mann gehörte zur Besatzung des Tankers Songa Pearl und war mehrere Stunden nicht mehr an Bord gesehen worden.

Der Einsatz begann am frühen Morgen gegen 6 Uhr, nachdem das Verschwinden des Seemanns auf dem unter maltesischer Flagge fahrenden Tanker gemeldet worden war. Das rund 144 Meter lange Schiff war auf dem Weg von Antwerpen nach Danzig und befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung auf der Unterelbe vor Cuxhaven.

Die Rettungsleitstelle See (MRCC Bremen) leitete daraufhin eine großangelegte Suchaktion ein. Mehrere Seenotrettungseinheiten der DGzRS, ein Boot der Wasserschutzpolizei, ein Lotsenboot, ein Schlepper sowie ein Such- und Rettungshubschrauber der Marine beteiligten sich an dem Einsatz. Das Suchgebiet in der Elbmündung wurde mehrfach und systematisch abgesucht.

Im Verlauf der Suche wurde ein Rettungskragen mit Blinklicht gefunden, der dem Tanker zugeordnet werden konnte. Aufgrund von Tide und Strömung verlagerte sich das Suchgebiet anschließend weiter nordwestlich. Weitere Hinweise auf den Vermissten ergaben sich jedoch nicht.

Am Nachmittag entschieden die Einsatzkräfte, die Suche einzustellen. Bei Wassertemperaturen von etwa einem Grad Celsius sei selbst mit Schutzkleidung die mögliche Überlebenszeit deutlich überschritten, erklärte ein Sprecher der DGzRS. „Es ist alles Menschenmögliche getan worden – sogar darüber hinaus“, hieß es abschließend.

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