Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreich hat mitgeteilt, dass die Konzession der Raiffeisenbank Schilcherland eGen erloschen ist. Der Grund: Die frühere Regionalbank wurde mit der Raiffeisenbank Lipizzanerheimat eGen verschmolzen, die nun unter dem Namen Raiffeisenbank Weststeiermark eGen firmiert.
Die Verschmelzung wurde mit der Eintragung ins Firmenbuch am 9. September 2025 rechtswirksam – mit diesem Datum verliert die Raiffeisenbank Schilcherland eGen ihre Konzession, da das Institut organisatorisch und rechtlich in der Nachfolgegesellschaft aufgegangen ist.
Bedeutung
Konzessionserlöschungen im Zuge von Fusionen sind ein übliches Verfahren im Aufsichtsrecht. Die FMA veröffentlicht solche Maßnahmen, um Markttransparenz zu gewährleisten und sicherzustellen, dass ersichtlich ist, welches Institut künftig befugt ist, Bankgeschäfte zu betreiben.
Hier die Original-FMA-Österreich-Mitteilung:
Konzessionserlöschung der Raiffeisenbank Schilcherland eGen
- Konzessionsänderung
Die Konzession der Raiffeisenbank Schilcherland eGen ist aufgrund der Eintragung der Verschmelzung mit der Raiffeisenbank Lipizzanerheimat eGen – nunmehr Raiffeisenbank Weststeiermark eGen – in das Firmenbuch am 9. September 2025 erloschen.