Deutschland darf sich in den letzten Septembertagen auf goldenes Herbstwetter einstellen. Verantwortlich dafür ist das Hoch „Petralilly“, das vielerorts für sonnige Stunden sorgt. „Tagsüber kann die Sonne die Luft noch auf fast 20 Grad erwärmen“, erklärte Meteorologin Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.
Frische Nächte und Nebelgefahr
Während es tagsüber angenehm mild bleibt, kühlt es nachts spürbar ab. „Ab Wochenmitte liegen die Tiefstwerte oft unter 5 Grad“, so Bertelmann. Besonders im Westen ist in den Nächten und frühen Morgenstunden mit Nebel zu rechnen. Der DWD sprach von einer „Nebellotterie“ – je nach Lage kann es örtlich zu dichter Suppe kommen, während wenige Kilometer weiter freie Sicht herrscht.
Regen im Westen und Süden möglich
Ganz trocken bleibt es allerdings nicht. Im Westen und Süden Deutschlands sind in den kommenden Tagen einzelne Schauer möglich. Insgesamt aber überwiegen ruhige und freundliche Wetterlagen – typisch für einen stabilen Herbsthochdruckeinfluss.
Damit endet der September mit einem klassischen Mix aus goldenen Herbsttagen und kühlen Nächten – ein Vorgeschmack auf den Oktober, der oft mit Nebel und klarer, frischer Luft beginnt.