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Stier auf Abwegen: Schweizer Wanderer sollen Abstand halten

CreativeCanvasShop (CC0), Pixabay

Ein ungewöhnlicher Warnhinweis sorgt derzeit bei Wanderern im Schweizer Kanton Neuenburg für Unruhe: Ein aggressiver Stier ist in der Wanderregion Montalchez-Les Prises entlaufen – und die Behörden raten dringend zur Vorsicht.

Der nationale Warndienst Alertswiss verschickte eine Push-Nachricht an Wanderer und Anwohner: Wer dem etwa 600 Kilogramm schweren Charolais-Stier begegnet, solle sich auf keinen Fall nähern, sondern sofort die Polizei über die Notrufnummer 117 informieren.

Nach Angaben der Polizei war das beige-braune Tier während eines geplanten Transports von einem Bauernhof ausgebüxt – und streift seitdem frei durch die Wälder und Wiesen der beliebten Wanderregion.

Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Stier, bislang allerdings ohne Erfolg. Besonders für Wanderer und Spaziergänger gilt: Ein so massiger Bulle kann unberechenbar reagieren – eine Begegnung mit ihm wäre alles andere als ein harmloser Zwischenfall.

Die Behörden appellieren deshalb an alle Naturfreunde, Wanderwege in der betroffenen Region zu meiden oder besonders wachsam zu sein. Bis der Ausreißer wieder eingefangen ist, bleibt das idyllische Wandergebiet Montalchez-Les Prises um eine ungeplante Attraktion reicher – allerdings eine, der man lieber nicht zu nahe kommt.

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