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Betrüger rufen im Namen der Verbraucherzentrale an

Didgeman (CC0), Pixabay

Immer mehr Menschen berichten von unseriösen Anrufen, bei denen sich die Anrufer falscherweise als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbraucherzentrale ausgeben. Besonders ältere Menschen werden häufig Ziel dieser Anrufe.

Die Anrufer behaupten oft, sie würden helfen oder Informationen zu Verträgen oder Energie-Themen geben. In Wahrheit versuchen sie, den Betroffenen teure Abos oder Dienstleistungen unterzujubeln – zum Beispiel:

  • Gewinnspiel-Abos, die bis zu 79 Euro im Monat kosten sollen,

  • sogenannte Energiespar-Dienste, für die man bis zu 150 Euro zahlen soll.

Diese Angebote klingen am Telefon oft harmlos oder sogar hilfreich. Doch in Wirklichkeit geht es nur darum, schnell an Geld zu kommen – auf Kosten der Angerufenen.

Wichtig zu wissen:
Die echten Verbraucherzentralen rufen niemals einfach so an. Sie kontaktieren niemanden ohne vorherige Zustimmung. Wer also plötzlich einen Anruf bekommt, bei dem sich jemand als „Verbraucherzentrale“ ausgibt, sollte sofort misstrauisch werden – und am besten direkt auflegen.

Denn: Wer sich auf das Gespräch einlässt oder sogar „Ja“ sagt, läuft Gefahr, in einen teuren Vertrag verwickelt zu werden – ohne es wirklich zu wollen.

Was kann man tun?

  • Legen Sie sofort auf, wenn Sie einen solchen Anruf bekommen.

  • Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon weiter.

  • Sagen Sie nichts zu Kontonummern oder Rechnungen.

  • Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie selbst bei Ihrer Verbraucherzentrale vor Ort an und fragen nach.

  • Notieren Sie sich die Telefonnummer und den Namen, falls möglich – und melden Sie den Vorfall.

Wer ist besonders gefährdet?

Diese Art von Betrugsmasche richtet sich oft gezielt an ältere Menschen, weil diese am Telefon oft höflich bleiben und sich nicht so schnell wehren. Auch Menschen, die alleine leben oder sich nicht so gut mit Verträgen auskennen, sind besonders gefährdet.

Fazit:

Wenn jemand Sie im Namen der Verbraucherzentrale anruft, ist das fast immer ein Betrugsversuch. Bleiben Sie wachsam, legen Sie auf und informieren Sie andere in Ihrem Umfeld – besonders ältere Angehörige oder Nachbarn.

Im Zweifel gilt immer:
Auflegen ist besser als abzocken lassen.

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