Der schottische Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers steht künftig unter US-amerikanischer Führung. Wie der Traditionsclub bekanntgab, übernimmt ein Konsortium rund um den milliardenschweren Investor Andrew Cavenagh sowie das US-Unternehmen 49ers Enterprises – Investmentarm des NFL-Klubs San Francisco 49ers – die Mehrheit von 51 Prozent der Klubanteile. Cavenagh soll künftig auch die Rolle des Clubchefs übernehmen.
Mit dem Einstieg der Amerikaner hofft der Verein auf eine strategische und wirtschaftliche Neuausrichtung – nicht zuletzt, um die sportliche Lücke zum Erzrivalen Celtic Glasgow zu schließen. Die Rangers hinken dem Stadtrivalen seit Jahren hinterher: Seit dem letzten Meistertitel 2011 gelang nur noch ein einziger weiterer Triumph in der Liga – 2021.
International sorgten die Rangers zuletzt 2022 mit dem Einzug ins Finale der Europa League für Aufsehen, das jedoch im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt verloren ging.
Der Einstieg von Cavenagh und den 49ers könnte nun eine neue Ära einläuten – mit neuen Investitionen, professionellen Strukturen und einem klaren Ziel: Die Rückkehr an die nationale und internationale Spitze.