Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen neuen Temperaturrekord für den Monat Mai aufgestellt: Laut der nationalen Meteorologiebehörde wurden heute atemberaubende 51,6 Grad Celsius gemessen – ein Spitzenwert, selbst für den Wüstenstaat am Persischen Golf.
Schon im April hatte das Land mit außergewöhnlich hohen Temperaturen zu kämpfen. Der jetzige Rekord bestätigt den Trend einer sich verschärfenden Hitzewelle, die zunehmend früher im Jahr einsetzt. Klimaforscher schlagen Alarm: Solche Extremtemperaturen sind kein Ausreißer mehr, sondern Teil einer besorgniserregenden Entwicklung im Zuge des globalen Klimawandels.
Laut Weltklimaorganisation hat sich die Zahl der Tage mit extrem hoher Hitze weltweit in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt. Besonders betroffen: Regionen wie der Nahe Osten, Nordafrika und Südasien – dort, wo ohnehin schon hohe Temperaturen herrschen und die Auswirkungen lebensbedrohlich werden können.
Experten warnen, dass in den kommenden Jahren noch höhere Temperaturen und längere Hitzeperioden drohen. Städte wie Dubai, Abu Dhabi oder Sharjah könnten dadurch gezwungen sein, ihre Infrastrukturen weiter anzupassen – etwa durch intelligente Kühlsysteme, neue Bauvorschriften oder extreme Hitzeschutzmaßnahmen für Arbeitskräfte im Freien.
Der neue Mai-Rekord von 51,6 Grad ist ein weiteres mahnendes Signal – nicht nur für die Region, sondern für die ganze Welt.