Am 16. Mai sorgte US Präsident Donald Trump erneut für Aufsehen, als er auf der Social-Media-Plattform Truth Social gleich gegen drei bekannte Namen austeilte: die Musiklegenden Bruce Springsteen und Taylor Swift sowie den Obersten Gerichtshof der USA.
Unzufriedenheit mit dem Supreme Court
Nach seiner Rückkehr aus dem Nahen Osten zeigte sich Trump verärgert über die Entscheidung des Supreme Court, die Anwendung eines Kriegsgesetzes von 1798 zur Abschiebung venezolanischer Migranten zu blockieren. Auf Truth Social schrieb er:
„Dies ist ein schlechter und gefährlicher Tag für Amerika!“ Er warnte davor, dass das Urteil weitere Kriminelle ermutigen könnte, ins Land zu kommen, und sprach von einem großen Schaden für die amerikanische Öffentlichkeit.
Kritik an Bruce Springsteen
Bereits zuvor hatte Trump auf den Rockmusiker Bruce Springsteen geschossen, nachdem dieser ihn bei einem Konzert in Manchester, England, am 14. Mai scharf kritisiert hatte. Springsteen nannte die Trump-Regierung dort eine „korrupte, inkompetente und verräterische Administration“ und appellierte an das Publikum, sich gegen Autoritarismus zu erheben.
Trump konterte auf Truth Social mit deutlichen Worten:
„Ich habe Bruce Springsteen nie gemocht, nie seine Musik, und vor allem nicht seine radikal linke Politik.“ Er bezeichnete den Musiker als „überbewertet“ und „aufdringlich“. Zudem machte er deutlich, dass er Konsequenzen in Betracht ziehe, wenn Springsteen in die USA zurückkehrt.
Attacke auf Taylor Swift
Auch Popstar Taylor Swift geriet ins Visier des US-Präsidenten. In einem Post schrieb Trump:
„Ist es jemandem aufgefallen, dass Taylor Swift, seit ich gesagt habe, ich hasse sie, nicht mehr ‚HOT‘ ist?“
Bereits im September hatte Trump seine Abneigung gegen die Sängerin deutlich gemacht, nachdem sie öffentlich die damalige Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris unterstützt hatte. Swift hatte sich in einem Instagram-Post hinter Harris gestellt und sich selbst humorvoll als „kinderlose Katzenfrau“ bezeichnet – eine Anspielung auf die abfälligen Bemerkungen des republikanischen Politikers JD Vance über kinderlose Menschen.
Fazit
Trumps impulsive Kritik an prominenten Künstlern und dem Supreme Court zeigt erneut, wie der US-Präsident mit Widerspruch umgeht. Während seine Anhänger die scharfen Worte feiern, stoßen seine Äußerungen bei vielen auf Unverständnis. Besonders die Angriffe auf Musiker wie Springsteen und Swift verdeutlichen, wie politisch aufgeladen die Popkultur in den USA weiterhin ist.