Ein bedeutender Erfolg für die Ermittlungsbehörden: In Aerzen im Kreis Hameln-Pyrmont hat die Bundespolizei den mutmaßlichen Anführer einer internationalen Schleuserbande festgenommen.
Wie die Bundespolizei in Halle mitteilte, handelt es sich um einen 32-jährigen Mann, der dringend verdächtigt wird, seit 2021 maßgeblich an der illegalen Einschleusung von mehr als 1.000 Menschen aus Syrien und dem Irak nach Europa beteiligt gewesen zu sein.
Für die Schleusung verlangte die Bande laut Ermittlungen bis zu 13.000 Euro pro Person – ein lukratives, aber hochkriminelles Geschäft.
Zeitgleich zur Festnahme wurden auch die Wohnungen von zwei weiteren Verdächtigen durchsucht.
Fazit:
Mit der Festnahme des mutmaßlichen Kopfes der Bande haben die Ermittler einen wichtigen Schlag gegen organisierte Schleuserkriminalität in Europa erzielt.