Sicherheitslage in München entspannt sich nach Schusswechsel am Karolinenplatz
München: Nach einem dramatischen Schusswechsel zwischen Polizeibeamten und einem bewaffneten Angreifer am Karolinenplatz in München gibt es nun Entwarnung. Die Polizei teilte mit, dass keine Gefahr mehr für die Bevölkerung besteht und die Situation unter Kontrolle ist.
Am Vormittag hatte ein Mann in unmittelbarer Nähe des israelischen Generalkonsulats und des NS-Dokumentationszentrums das Feuer auf Polizisten eröffnet. Mit einer Langwaffe schoss er auf die Beamten, die sofort das Feuer erwiderten. In dem darauf folgenden intensiven Feuergefecht wurde der Täter tödlich verletzt. Umgehend wurde die Umgebung weiträumig abgesperrt, und ein Polizeihubschrauber kreiste über dem Einsatzort, um mögliche Gefahren auszuschließen.
Zunächst bestand die Sorge, dass der Angreifer möglicherweise Komplizen haben könnte, die sich noch in der Gegend aufhalten. Diese Befürchtung hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Angreifer um einen Mann aus Österreich. Sein Motiv bleibt bislang unklar, und die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen weiter auf Hochtouren.
In Kürze werden Ministerpräsident Markus Söder und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann eine Stellungnahme abgeben und die Öffentlichkeit über die neuesten Erkenntnisse informieren. Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog hat den deutschen Sicherheitskräften bereits seinen Dank ausgesprochen und ihr schnelles und entschlossenes Handeln gelobt, das möglicherweise Schlimmeres verhindert hat.
Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Bevölkerung weiterhin höchste Priorität hat und alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um den Schutz der Bürger zu gewährleisten.