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Rund 500.000 Euro beinahe verloren: Gefälschte Geschäftskorrespondenz führt zu Überweisung nach England

geralt (CC0), Pixabay

Ein Firmeninhaber aus Hanau ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Südosthessen Opfer eines sogenannten CEO-Fraud geworden. Durch gefälschte geschäftliche Kommunikation wurde er dazu gebracht, nahezu eine halbe Million Euro auf ein Bankkonto in England zu überweisen.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich ein unbekannter Mann als Geschäftsinhaber und Kaufinteressent ausgegeben.

Über mehrere Tage entwickelte sich eine Korrespondenz, an der neben dem angeblichen Kaufinteressenten auch ein vermeintlicher Rechtsanwalt beteiligt war.

Im Verlauf dieser Kommunikation wurde der Firmeninhaber zur Überweisung des hohen Geldbetrags bewegt.

Bei einer anschließenden Überprüfung bemerkte der Geschädigte Unstimmigkeiten und informierte die Polizei.

Nach dem zum Veröffentlichungszeitpunkt bekannten Ermittlungsstand konnte die Überweisung offenbar noch gestoppt und rückgängig gemacht werden. Ein endgültiger Verlust der rund 500.000 Euro ist daher nicht belegt.

Die Polizei warnt Unternehmen und Selbstständige vor manipulierten E-Mails, gefälschten Identitäten und Zahlungsaufforderungen auf ausländische Konten.

Verbraucherwarnung: Größere Überweisungen sollten grundsätzlich über einen unabhängigen zweiten Kommunikationsweg bestätigt werden. Auch bei scheinbar vertrauten Geschäftspartnern ist Vorsicht geboten, wenn plötzlich andere Bankverbindungen verwendet werden oder ungewöhnliche Zahlungsanweisungen eingehen.

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