Dark Mode Light Mode

Stillstand auf Italiens Schienen: 24-Stunden-Streik beginnt am Abend

niekverlaan (CC0), Pixabay

Bahnreisende in Italien müssen sich ab heute Abend, 7. September, auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Um 21.18 Uhr beginnt ein landesweiter Streik im Bahnverkehr. Der Ausstand soll bis Dienstag, 8. September, 21 Uhr, dauern. Betroffen sind unter anderem Beschäftigte der FS-Gruppe sowie von Trenitalia, Trenitalia Tper und Trenord.

Für Reisende bedeutet das: Züge können ausfallen, verspätet fahren oder kurzfristig geändert werden. Die Auswirkungen müssen sich dabei nicht auf die offiziellen 24 Stunden beschränken. Die Bahn warnt ausdrücklich davor, dass es bereits vor Streikbeginn und auch nach dem offiziellen Ende noch zu Änderungen kommen kann.

Wer am Montagabend oder am Dienstag mit dem Zug durch Italien reisen möchte, sollte deshalb vor der Abfahrt unbedingt prüfen, ob die geplante Verbindung tatsächlich fährt.

Ganz zum Erliegen soll der Verkehr allerdings nicht kommen. Im Regionalverkehr gelten gesetzlich vorgeschriebene Zeitfenster mit einem Mindestangebot. Am Dienstag sollen deshalb insbesondere zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 21 Uhr wichtige Verbindungen gewährleistet werden. Auch für den Fernverkehr gibt es Listen mit garantierten Zügen.

Der Streik kann auch für Urlauber aus Deutschland relevant werden. Besonders im Norden Italiens sind Auswirkungen möglich. In Südtirol sind unter anderem Verbindungen von Brenner nach Verona, Bozen nach Meran, Meran nach Mals sowie Franzensfeste nach Innichen betroffen. Auch bei grenzüberschreitenden Verbindungen kann es Einschränkungen geben.

Wer wegen des Streiks auf seine Reise verzichten möchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Erstattung beantragen. Bei Frecce- und Intercity-Zügen ist dies nach Angaben von Trenitalia bis zur planmäßigen Abfahrtszeit möglich. Alternativ kann die Reise – abhängig von verfügbaren Plätzen – neu geplant werden.

Damit dürfte der Dienstag für viele Bahnreisende in Italien zur Geduldsprobe werden. 24 Stunden Streik, mögliche Ausfälle im Regional- und Fernverkehr und Auswirkungen über das eigentliche Streikende hinaus: Wer unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und seine Verbindung unmittelbar vor Reisebeginn noch einmal kontrollieren.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

BaFin schlägt Alarm: Unbekannte Betreiber missbrauchen Namen von Paradigm Capital

Next Post

Starker Start mit strukturellem Rückenwind – European Defence Equity Fund überzeugt, bleibt aber ein konzentriertes Themeninvestment