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Donkey 24/7 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG: Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen – Sicherungsmaßnahmen aufgehoben

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Das Amtsgericht Ludwigsburg hat den Insolvenzantrag gegen die Donkey 24/7 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG mangels ausreichender Insolvenzmasse abgewiesen. Mit Beschluss vom 29. Juli 2026 entschied das Gericht im Verfahren unter dem Aktenzeichen 2 IN 330/26, dass das beantragte Insolvenzverfahren mangels Masse nicht eröffnet wird. Gleichzeitig wurden die zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen aufgehoben.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Rechbergstraße 18, 70806 Kornwestheim und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRA 741178 eingetragen. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Donkey 24/7 Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), vertreten durch Geschäftsführer Martin Rösch.

Dem Verfahren lag ein Gläubigerantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zugrunde. Das Insolvenzgericht kam jedoch zu dem Ergebnis, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Aus diesem Grund wurde der Antrag gemäß § 26 InsO mangels Masse abgewiesen.

Mit einem weiteren Beschluss vom selben Tag hob das Amtsgericht außerdem die Sicherungsmaßnahmen auf, die zuvor mit Beschluss vom 26. Juni 2026 angeordnet worden waren. Diese Maßnahmen dienten während des Insolvenzeröffnungsverfahrens dem Schutz des Vermögens der Gesellschaft. Da das Insolvenzverfahren nun nicht eröffnet wird, entfällt die rechtliche Grundlage für diese Anordnungen.

Aus der veröffentlichten Insolvenzbekanntmachung ergibt sich kein im Handelsregister eingetragener Unternehmensgegenstand der Donkey 24/7 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Daher lässt sich die konkrete Geschäftstätigkeit anhand der Gerichtsveröffentlichung nicht näher beschreiben.

Die Abweisung eines Insolvenzantrags mangels Masse zählt zu den gravierendsten Entscheidungen im Insolvenzrecht. Sie bedeutet, dass keine ausreichenden Vermögenswerte vorhanden sind, um selbst die Kosten eines regulären Insolvenzverfahrens zu finanzieren. Für Gläubiger hat dies erhebliche Folgen: Sie können ihre Forderungen nicht im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zur Insolvenztabelle anmelden und müssen prüfen, ob individuelle Vollstreckungs- oder Haftungsansprüche bestehen.

Mit der Abweisung des Insolvenzantrags und der gleichzeitigen Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen ist das Insolvenzeröffnungsverfahren der Donkey 24/7 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG abgeschlossen.

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