Die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF), die Finanzaufsichtsbehörde Luxemburgs, warnt vor betrügerischen Aktivitäten, bei denen unbekannte Täter die Identität der Luxempart S.A. missbrauchen. Nach Angaben der CSSF treten die Verantwortlichen unter dem Namen der renommierten Luxemburger Beteiligungsgesellschaft auf, um Vertrauen bei potenziellen Anlegern zu schaffen.
Im Mittelpunkt der Warnung stehen insbesondere gefälschte E-Mail-Adressen sowie eine Telefonnummer, die den Eindruck einer offiziellen Kontaktaufnahme erwecken sollen.
CSSF sieht Identitätsdiebstahl
Nach Angaben der CSSF verwenden die unbekannten Täter E-Mail-Adressen nach dem Muster Vorname.Nachname@client-luxempart.lu. Darüber hinaus wird die Telefonnummer +33 7 68 08 25 77 genutzt.
Die Finanzaufsichtsbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Kontaktdaten nicht der Luxempart S.A. zuzuordnen sind. Vielmehr handelt es sich um einen Fall von Identitätsdiebstahl, bei dem der Name eines bekannten Unternehmens missbräuchlich verwendet wird.
Luxempart S.A. steht in keiner Verbindung zu den Betrügern
Die CSSF stellt klar, dass die Luxempart S.A. keinerlei Verbindung zu den beschriebenen Aktivitäten unterhält.
Das Unternehmen ist eine in Luxemburg ansässige Beteiligungsgesellschaft und Emittentin von Wertpapieren, für die Luxemburg nach dem Transparenzgesetz der Herkunftsmitgliedstaat ist. Die von den Betrügern verwendeten E-Mail-Adressen und Telefonnummern gehören jedoch nicht zu dem Unternehmen.
Bekannte Unternehmen werden gezielt als Tarnung missbraucht
Nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden greifen Betrüger immer häufiger auf den Namen etablierter Finanzunternehmen zurück, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Mithilfe täuschend echt wirkender E-Mail-Adressen und professionell auftretender Ansprechpartner sollen potenzielle Anleger dazu bewegt werden, persönliche Daten preiszugeben oder Geld zu investieren.
Der aktuelle Fall verdeutlicht, wie professionell solche Betrugsversuche inzwischen vorbereitet werden und wie wichtig eine sorgfältige Überprüfung der Identität des Anbieters ist.
So können sich Anleger schützen
Die CSSF empfiehlt, bei unerwarteten Kontaktaufnahmen im Zusammenhang mit Geldanlagen besondere Vorsicht walten zu lassen. Anleger sollten insbesondere E-Mail-Adressen und Kontaktdaten sorgfältig prüfen und sich nicht allein auf den Namen eines bekannten Unternehmens verlassen.
Im Zweifel sollte ausschließlich über die offiziellen Kontaktdaten des Unternehmens Kontakt aufgenommen werden. Persönliche Informationen oder Überweisungen sollten erst erfolgen, wenn die Identität des Ansprechpartners zweifelsfrei feststeht.
Fazit
Mit ihrer aktuellen Warnung macht die CSSF deutlich, dass Identitätsmissbrauch weiterhin eine erhebliche Gefahr für Anleger darstellt. Im vorliegenden Fall missbrauchen unbekannte Täter den Namen der Luxempart S.A., obwohl keinerlei Verbindung zu dem Luxemburger Unternehmen besteht. Anleger sollten bei unerwarteten Kontaktaufnahmen und vermeintlichen Anlageangeboten besondere Vorsicht walten lassen und die Echtheit des Absenders stets sorgfältig überprüfen.
HIer die CSSF-Meldung:
Warnung vor betrügerischen Tätigkeiten unter dem Namen der Gesellschaft luxemburgischen Rechts Luxempart S.A.
| Warnung: | Identitätsdiebstahl und unerlaubte Aktivitäten |
| Verwendete Internetseite: | / |
| Verwendete E-Mail Adresse: | Vorname.Nachname@client-luxempart.lu |
| Verwendete Telefonnummer: | +33.7.68.08.25.77 |
| Angeblicher Gesellschaftssitz: | / |
| Anmerkung: | Unbekannte Personen verwenden missbräuchlich die Identität von Luxempart S.A. |
| Offizielle Kontaktdaten der Gesellschaft | |
| Gesellschaftsname: | Luxempart S.A.
· Emittent von Wertpapieren, für die Luxemburg gemäß dem Transparenzgesetz der Herkunftsmitgliedstaat ist. |
| Anmerkung: | Die Gesellschaft Luxempart S.A. hat keine Verbindung zu den oben genannten Tätigkeiten. |