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BaFin warnt vor Primepocket Traders: Verdacht auf unerlaubte Finanzgeschäfte

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine Warnung vor den Angeboten der Internetplattform primepockettraders(.)com veröffentlicht. Nach Angaben der Finanzaufsicht besteht der Verdacht, dass die bislang unbekannten Betreiber ohne die erforderliche Erlaubnis Finanzdienstleistungen in Deutschland anbieten.

Die Warnung wurde am 1. Juli 2026 veröffentlicht. Nach derzeitigen Erkenntnissen verfügt Primepocket Traders über keine Zulassung der BaFin, obwohl für das Anbieten von Finanzdienstleistungen in Deutschland grundsätzlich eine behördliche Erlaubnis vorgeschrieben ist.

Die Finanzaufsicht weist darauf hin, dass immer wieder Anbieter ohne Genehmigung versuchen, Anleger mit vermeintlich lukrativen Investment- oder Handelsangeboten zu gewinnen. Betroffene riskieren dabei nicht nur finanzielle Verluste, sondern häufig auch den Missbrauch persönlicher Daten.

Verbraucher sollten deshalb besonders vorsichtig sein, wenn Plattformen hohe Renditen versprechen, schnellen Vermögensaufbau in Aussicht stellen oder zu kurzfristigen Einzahlungen drängen. Vor einer Geldanlage empfiehlt die BaFin grundsätzlich, die Zulassung eines Unternehmens in der offiziellen Unternehmensdatenbank der Behörde zu überprüfen.

Die aktuelle Warnung stützt sich auf § 37 Absatz 4 des Kreditwesengesetzes (KWG). Danach kann die BaFin die Öffentlichkeit informieren, wenn der Verdacht besteht, dass Unternehmen erlaubnispflichtige Bank- oder Finanzdienstleistungen ohne die notwendige Genehmigung anbieten.

Mit Primepocket Traders wächst erneut die Zahl der Online-Plattformen, vor denen die deutsche Finanzaufsicht wegen mutmaßlich unerlaubter Finanzgeschäfte warnt. Anlegern wird geraten, keine Gelder an den Anbieter zu überweisen und bei bereits erfolgten Zahlungen umgehend ihre Bank sowie gegebenenfalls die Strafverfolgungsbehörden zu informieren.

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