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Berlin Attractions Marketing & Vertriebs GmbH: Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Für die Berlin Attractions Marketing & Vertriebs GmbH mit Firmensitz am Leipziger Platz 7 in 10117 Berlin ist das Insolvenzantragsverfahren ohne Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beendet worden. Das Amtsgericht Charlottenburg hat den Eigenantrag der Gesellschaft im Verfahren mit dem Aktenzeichen 3610 IN 11331/25 mangels vorhandener Insolvenzmasse abgewiesen.

Mit der Abweisung mangels Masse stellte das Insolvenzgericht fest, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Eine geordnete Abwicklung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens findet damit grundsätzlich nicht statt.

Die Berlin Attractions Marketing & Vertriebs GmbH war im Bereich touristischer Marketingleistungen tätig. Das Unternehmen entwickelte und vermarktete Angebote für den Berliner Tourismus und übernahm Vertriebs- und Marketingaufgaben für touristische Attraktionen, Museen, Ausstellungen und Freizeiteinrichtungen. Zum Leistungsspektrum gehörten unter anderem der Ticketvertrieb, die Vermarktung touristischer Angebote, die Betreuung von Vertriebspartnern sowie Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen für touristische Einrichtungen.

Darüber hinaus unterstützte die Gesellschaft Betreiber von Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen bei der Entwicklung von Vertriebskonzepten, dem Aufbau von Kooperationen mit Reiseveranstaltern und der Vermarktung von Eintrittsangeboten für nationale und internationale Besucher. Ziel war es, die Sichtbarkeit touristischer Attraktionen zu erhöhen und deren Besucherzahlen durch professionelle Marketing- und Vertriebsmaßnahmen zu steigern.

Mit der Abweisung des Insolvenzantrags mangels Masse endet das Verfahren, sofern keine erfolgreichen Rechtsmittel eingelegt werden oder nachträglich ausreichende Vermögenswerte zur Finanzierung eines Insolvenzverfahrens festgestellt werden.

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