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Hitzewelle in Sachsen: So kommen Sie gesund durch die heißen Tage

aiperfectportraits (CC0), Pixabay

Sachsen erlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle. In Teilen des Freistaates werden Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet, der Deutsche Wetterdienst hat bereits Hitzewarnungen ausgesprochen. Damit der Körper die hohen Temperaturen möglichst gut verkraftet, empfiehlt die Verbraucherzentrale Sachsen eine angepasste Ernährung und vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Regelmäßig trinken – nicht erst bei Durst

Bei großer Hitze verliert der menschliche Körper täglich bis zu drei Liter Flüssigkeit durch das Schwitzen. Gleichzeitig gehen wichtige Mineralstoffe verloren. Bereits ein Wasserverlust von etwa zwei Prozent des Körpergewichts kann Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen und Erschöpfung verursachen.

Deshalb gilt: Nicht erst trinken, wenn Durst aufkommt. Empfehlenswert ist es, alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser zu trinken. Besonders geeignet sind Leitungswasser – gern mit etwas Zitrone oder Minze –, verdünnte Fruchtschorlen im Verhältnis von einem Teil Saft zu drei Teilen Wasser sowie abgekühlte Kräutertees. Wer besonders stark schwitzt, kann auf natriumreiches Mineralwasser zurückgreifen, um den Mineralstoffverlust auszugleichen.

Von Alkohol und Energydrinks rät die Verbraucherzentrale dagegen ausdrücklich ab. Beide Getränke können den Flüssigkeitsverlust zusätzlich verstärken.

Leichte Mahlzeiten entlasten den Kreislauf

Schwere, fettige oder üppige Mahlzeiten belasten den Organismus an heißen Tagen unnötig. Während der Verdauung entsteht zusätzliche Körperwärme, wodurch die Hitze noch belastender empfunden wird.

Besser geeignet sind mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Wasserreiches Gemüse wie Gurken, Tomaten, Zucchini oder Radieschen versorgt den Körper zusätzlich mit Flüssigkeit. Kalte Suppen wie Gazpacho, frische Salate, Obst-Smoothies oder Joghurt mit Früchten liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, ohne den Kreislauf unnötig zu belasten.

Auf scharfe Gewürze wie Chili sollte möglichst verzichtet werden, da sie den Körper zusätzlich aufheizen können. Ein leichtes Nachsalzen der Speisen ist dagegen sinnvoll, um den durch das Schwitzen entstandenen Salzverlust auszugleichen.

Kinder und ältere Menschen besonders gefährdet

Besonders aufmerksam sollten Angehörige bei älteren Menschen und Kindern sein. Senioren verspüren häufig erst sehr spät oder gar keinen Durst mehr und trinken deshalb oft zu wenig. Kinder wiederum vergessen beim Spielen häufig das Trinken.

Eltern und Pflegepersonen sollten deshalb regelmäßig Getränke anbieten und aktiv daran erinnern, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen – auch wenn kein Durst geäußert wird.

Die wichtigsten Empfehlungen im Überblick

Wer die aktuelle Hitzewelle möglichst gut überstehen möchte, sollte einige einfache Regeln beachten:

  • Alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser trinken – auch ohne Durstgefühl.
  • Den Mineralstoffverlust durch natriumreiches Mineralwasser oder leicht gesalzene Speisen ausgleichen.
  • Mehrere kleine und leichte Mahlzeiten statt großer Hauptgerichte bevorzugen.
  • Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil regelmäßig essen.
  • Alkohol und Energydrinks möglichst vermeiden.

Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich der Kreislauf auch an extrem heißen Tagen spürbar entlasten. Gerade während einer Hitzewelle können eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und leichte Ernährung entscheidend dazu beitragen, gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden und leistungsfähig zu bleiben.

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