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FMA warnt vor InoQuant: Anbieter verfügt über keine Erlaubnis für Wertpapiergeschäfte

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat eine offizielle Warnung vor dem Online-Anbieter InoQuant veröffentlicht. Nach Angaben der Behörde verfügt das Unternehmen über keine erforderliche Zulassung, um konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich anzubieten.

Betroffen sind die Internetseiten inoquant.net sowie area.in-oquant.com. Als Kontaktadresse wird die E-Mail-Adresse support@inoquant.net

angegeben. Zudem tritt das Unternehmen mit einem angeblichen Sitz in London auf.

Nach Feststellung der FMA besitzt InoQuant keine Berechtigung zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß dem österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetz 2018. Insbesondere darf der Anbieter keine Aufträge zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten für Kunden entgegennehmen oder ausführen.

Die Warnung wurde auf Grundlage von § 92 Abs. 11 des österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetzes veröffentlicht. Solche Veröffentlichungen erfolgen regelmäßig dann, wenn Unternehmen ohne die notwendige behördliche Genehmigung Finanzdienstleistungen anbieten oder entsprechende Verdachtsmomente bestehen.

Für Anleger ist besondere Vorsicht geboten. Wer Geld bei nicht zugelassenen Finanzdienstleistern investiert, läuft Gefahr, keinen gesetzlichen Anlegerschutz zu genießen. Zudem besteht bei nicht regulierten Plattformen ein erhöhtes Risiko von Betrug, Problemen bei Auszahlungen oder dem vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

Verbraucher sollten vor einer Investition stets überprüfen, ob ein Anbieter über eine gültige Zulassung einer anerkannten Finanzaufsichtsbehörde verfügt. Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Blick in die Unternehmensdatenbanken der zuständigen Aufsichtsbehörden oder die Einholung unabhängiger Beratung.

Die aktuelle Warnung der FMA reiht sich in eine Vielzahl ähnlicher Veröffentlichungen ein, mit denen Anleger vor nicht autorisierten Finanzplattformen geschützt werden sollen. Wer bereits Kontakt zu InoQuant hatte oder dort Geld investiert hat, sollte seine Unterlagen sorgfältig sichern und mögliche weitere Schritte prüfen.

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