Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF warnt vor betrügerischen Aktivitäten, bei denen unbekannte Personen den Namen der EURIZON CAPITAL SGR S.P.A., LUXEMBOURG BRANCH missbrauchen. Nach Angaben der Aufsichtsbehörde treten die Täter offenbar unter falscher Identität auf und versuchen, Anleger über eine nicht autorisierte Internetseite zu kontaktieren.
Im Mittelpunkt der Warnung steht die Website www.eurizoninvestment.com. Zudem werden die E-Mail-Adresse info@eurizoninvestment.com sowie die Telefonnummer +352 208 801 31 genutzt. Als angeblicher Geschäftssitz wird die Adresse 4 Bd Royal, L-2983 Ville-Haute, Luxembourg angegeben.
Die CSSF stellt ausdrücklich klar, dass die echte EURIZON CAPITAL SGR S.P.A., LUXEMBOURG BRANCH nicht mit diesen Aktivitäten in Verbindung steht. Es handelt sich demnach um einen Fall von Identitätsmissbrauch, bei dem Kriminelle den Namen eines tatsächlich registrierten und zugelassenen Unternehmens verwenden, um Seriosität vorzutäuschen.
Die echte Gesellschaft ist als luxemburgische Zweigniederlassung eines in einem anderen EU-Mitgliedstaat zugelassenen Verwalters alternativer Investmentfonds registriert. Zudem ist sie als Verwaltungsgesellschaft nach Kapitel 15 des luxemburgischen Gesetzes vom 17. Dezember 2010 zugelassen.
Für Anleger ist diese Warnung besonders relevant, weil Betrüger bei solchen Maschen häufig den Namen seriöser Finanzunternehmen verwenden. Dadurch wirken Webseiten, E-Mails und Kontaktangebote auf den ersten Blick glaubwürdig. Tatsächlich besteht jedoch das Risiko, dass Anlegergelder auf Konten der Täter umgeleitet oder persönliche Daten abgegriffen werden.
Verbraucher sollten daher besonders vorsichtig sein, wenn sie unerwartet von vermeintlichen Finanzdienstleistern kontaktiert werden oder über unbekannte Webseiten Geldanlagen angeboten bekommen. Vor einer Investition sollte stets geprüft werden, ob die verwendete Internetadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse tatsächlich zu dem offiziell zugelassenen Unternehmen gehören.
Die CSSF-Warnung zeigt erneut, wie professionell Finanzbetrüger inzwischen vorgehen. Der Missbrauch bekannter Unternehmensnamen gehört zu den gefährlichsten Methoden im Anlagebetrug, weil er das Vertrauen der Anleger gezielt ausnutzt.