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Hardy Chandra Pönisch aus Leipzig müssen sich die Anleger Sorgen machen?

Maklay62 (CC0), Pixabay

Die MT Performa Anstalt aus Vaduz in Liechtenstein sammelte bei Anlegern Geld für eine Immobilienanleihe ein. Angeboten wurden fünf Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Das Volumen der „MT Performa Immobilienanleihe Eins“ lag nach Unternehmensangaben bei insgesamt 7,5 Millionen Schweizer Franken. Investiert werden sollte laut Verkaufsunterlagen insbesondere in denkmalgeschützte Immobilienprojekte in Deutschland.

Besonders offensiv warb das Unternehmen dabei mit einer angeblichen grundbuchlichen Absicherung der Anlegergelder über eine treuhänderisch verwahrte Grundschuld. Gleichzeitig findet sich in den Unterlagen jedoch auch der übliche Hinweis, dass für Anleger grundsätzlich ein Totalverlustrisiko besteht.

Brisant wird die Angelegenheit nun deshalb, weil die Rückzahlung der Anleihe laut Emissionsunterlagen zum 1. Januar 2026 vorgesehen war beziehungsweise ist. Genau an diesem Punkt stellen sich inzwischen einige Fragen, die Anleger interessieren dürften.

Denn bislang ist unklar, wie es um die wirtschaftliche Situation der MT Performa Anstalt tatsächlich bestellt ist. Kann das Unternehmen die fälligen Anlegergelder ordnungsgemäß zurückzahlen? Sind die versprochenen Sicherheiten tatsächlich werthaltig und ausreichend? Oder drohen Anlegern am Ende doch Probleme bei der Rückzahlung ihres investierten Kapitals?

Unsere Redaktion hat hierzu eine Presseanfrage an den Geschäftsführer der Gesellschaft, den Leipziger Rechtsanwalt Hardy Chandra Pönisch, gestellt. Gefragt wurde unter anderem, ob die Rückzahlung der Anlegergelder vollständig gesichert sei und ob sich das Unternehmen aktuell in wirtschaftlich schwierigem Fahrwasser befinde.

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung blieb die Anfrage allerdings unbeantwortet.

Damit bleiben wesentliche Fragen offen. Gerade bei festverzinslichen Immobilienanlagen ist Transparenz für Anleger entscheidend – insbesondere dann, wenn Rückzahlungstermine näher rücken und öffentliche Informationen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage nur eingeschränkt verfügbar sind.

Hinzu kommt: Der Name des Geschäftsführers ist der Redaktion bereits aus einem weiteren separaten Sachverhalt bekannt.

Anleger dürften deshalb gut beraten sein, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und verfügbare Informationen sorgfältig zu prüfen. Ohne eine Stellungnahme der Verantwortlichen bleibt derzeit offen, wie solide die wirtschaftliche Basis der Gesellschaft tatsächlich ist und ob die Rückabwicklung der Anleihe planmäßig erfolgen kann.

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