Mit großen Versprechen und scheinbar überzeugenden Erfahrungsberichten werben derzeit zahlreiche Online-Anzeigen für sogenannte Purisaki-Abnehmpflaster. Hinter dem vermeintlichen Wundermittel steckt jedoch häufig kein seriöses Angebot, sondern eine ausgeklügelte Verkaufsstrategie mit hohem Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Die Werbung erscheint vor allem in sozialen Netzwerken und Suchmaschinen. Ein Klick führt auf Webseiten, die wie unabhängige Gesundheitsportale wirken. Dort werden die Pflaster in ausführlichen Artikeln angepriesen, ergänzt durch angebliche Expertinnen und Experten, Vorher-Nachher-Bilder und begeisterte Erfahrungsberichte. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Werbeseiten, die gezielt Vertrauen aufbauen sollen.
Ein genauer Blick zeigt: Die angeblichen Tests und Vergleiche sind nicht unabhängig. Häufig stehen die Portale in direktem Zusammenhang mit den dahinterliegenden Online-Shops. Hinweise darauf finden sich meist versteckt im Kleingedruckten. Bewertungen und Rankings können durch Provisionen beeinflusst sein, ein objektiver Vergleich ist somit nicht gegeben.
Der eigentliche Kaufprozess beginnt oft erst nach mehreren Klicks. Nutzer werden über auffällige Buttons zu einem Quiz geführt, das angeblich den persönlichen Bedarf ermittelt. Am Ende wartet eine Bestellseite mit unübersichtlichen Preisangaben und schwer erkennbaren Vertragsbedingungen.
Hier lauert die größte Gefahr: Wer bestellt, schließt in vielen Fällen unbemerkt ein Abonnement ab. Das angegebene Zahlungsmittel wird regelmäßig belastet. Hinweise auf das Abo sind zwar vorhanden, aber oft versteckt und schwer verständlich.
Rechtlich problematisch ist zudem die Gestaltung des Bestellbuttons. Dieser muss eindeutig auf eine Zahlungspflicht hinweisen. Formulierungen wie eine einfache Bestellbestätigung reichen dafür nicht aus. Fehlt diese klare Kennzeichnung, kommt in der Regel kein wirksamer Vertrag zustande.
Betroffene sollten daher schnell handeln. Wichtig ist, das vermeintliche Abo umgehend schriftlich zu kündigen und bereits gezahlte Beträge zurückzufordern. Gleichzeitig sollte die Bank oder das Kreditkartenunternehmen informiert werden, um weitere Abbuchungen zu stoppen. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Karte vorsorglich sperren zu lassen.
Der Fall zeigt einmal mehr, wie professionell Online-Werbung inzwischen gestaltet ist. Was wie ein seriöser Gesundheitstest wirkt, entpuppt sich oft als geschickt getarnte Verkaufsmasche. Wer aufmerksam bleibt und Angebote kritisch hinterfragt, kann sich vor solchen Kostenfallen schützen.
Ich habe leider Purisaki bestellt, leider habe ic dadurc h ein Abonnement ausgelöst. Ich möchte dieses Abo NICHT MEHR bestellen. Wo kann man das storn ieren. Es ist ein Betrug, da man nicht abnehmt dadurch. Ich werde meinen Anwalt beauftragen, um diesen Dreck nicht weiter beziehen müssen.
ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht, obwohl ich grundsätzlich sehr skeptisch bin: Ich habe seit 3 Jahren kontinuierlich am Ober- und Unterbauch zugenommen. War bei der Hausärztin und Diabelologin: Zero Resultat.
Seit ich das purisaki-Pflaster nehme, schwindet Tag für Tag der Umfang – und ich werde mir gleich Nachschub besorgen: Aber bitte nur das Original. Die anderen Verpackungen sehen anders aus, d.h. Fake …
Natürlich kämpft man dagegen an, weil die Apotheken und Hersteller kein Geld verdienen