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BaFin warnt vor Gravmor: Täuschende E-Mail-Angebote und Fake-Aufsicht im Umlauf

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die Finanzaufsicht BaFin warnt aktuell vor E-Mail-Angeboten im Namen der Firma Gravmor, die auf die Website gravmor(.)com verweisen. Nach Erkenntnissen der Behörde handelt es sich um eine mutmaßlich unerlaubt tätige Handelsplattform, die Finanz-, Wertpapier- und Kryptowerte-Dienstleistungen anbietet, ohne über die erforderliche Zulassung zu verfügen.

Die Betreiber geben an, ihren Sitz in Hamburg (Poststraße 33) zu haben. Zudem behaupten sie, von einer angeblichen Aufsichtsbehörde namens „FINA EU (European Financial Authority)“ reguliert zu werden. Die BaFin stellt hierzu klar: Eine solche Behörde existiert nicht. Die „FINA EU“ ist keine offizielle Aufsichtsinstanz und beaufsichtigt keine Finanzunternehmen.

Bereits zuvor hatte die BaFin vor dieser angeblichen Aufsichtsbehörde gewarnt. Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie unseriöse Anbieter versuchen, durch erfundene Institutionen Vertrauen zu schaffen und Anleger zu täuschen.

Grundsätzlich gilt: Wer in Deutschland Finanz-, Wertpapier- oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbietet, benötigt eine ausdrückliche Erlaubnis der BaFin. Fehlt diese, handelt es sich um ein unerlaubtes Geschäft – mit entsprechend hohen Risiken für Anleger.

Besonders kritisch sind in diesem Zusammenhang unaufgeforderte E-Mails, die häufig mit vermeintlich lukrativen Investmentmöglichkeiten werben. Solche Kontaktaufnahmen sind ein typisches Muster betrügerischer Plattformen.

Die BaFin empfiehlt daher:

  • Keine Investitionen auf Basis unaufgeforderter E-Mail-Angebote
  • Anbieter stets in der BaFin-Unternehmensdatenbank überprüfen
  • Vorsicht bei angeblichen Aufsichtsbehörden, die nicht bekannt sind
  • Keine persönlichen Daten oder Gelder an unbekannte Plattformen übermitteln

Die Warnung basiert auf § 10 Absatz 7 des Kryptomärkteaufsichtsgesetzes sowie § 37 Absatz 4 des Kreditwesengesetzes.

Fazit:
Bei Gravmor bestehen klare Hinweise auf ein unseriöses und nicht reguliertes Angebot. Anleger sollten äußerste Vorsicht walten lassen und von Investitionen Abstand nehmen.

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