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Reisch Beteiligung GmbH Insolvenz mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Im Verfahren mit dem Aktenzeichen 1507 IN 2621/25 hat das Amtsgericht München am 27. März 2026 den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Reisch Beteiligung GmbH mangels Masse abgewiesen. Damit wurde kein Insolvenzverfahren eröffnet, da die vorhandenen Vermögenswerte nicht ausreichen, um die Kosten des Verfahrens zu decken.

Die Gesellschaft mit Sitz in München, geschäftsansässig an der Theresienhöhe 30, ist im Handelsregister unter HRB 291370 eingetragen. Vertreten wird das Unternehmen durch die Geschäftsführer Johann Karl Hartmann und Franz Ludwig Kollmannsperger.

Der Unternehmensgegenstand der Reisch Beteiligung GmbH lag im Erwerb, Halten, Verwalten und der Veräußerung von mittelbaren Beteiligungen sowie beteiligungsähnlichen Rechten an anderen Unternehmen im In und Ausland. Damit handelt es sich um eine klassische Beteiligungsgesellschaft, deren wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von der Entwicklung ihrer Beteiligungen abhängt.

Solche Gesellschaften erzielen ihre Erträge in der Regel durch Dividenden, Veräußerungsgewinne oder Wertsteigerungen ihrer Beteiligungen. Gleichzeitig besteht ein erhöhtes Risiko, da wirtschaftliche Schwierigkeiten einzelner Beteiligungen direkte Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft haben können.

Die Abweisung mangels Masse deutet darauf hin, dass die Beteiligungsgesellschaft zum Zeitpunkt der Antragstellung über keine ausreichenden liquiden Mittel oder verwertbaren Vermögenswerte mehr verfügte. Dies kann beispielsweise darauf zurückzuführen sein, dass Beteiligungen an Wert verloren haben oder nicht kurzfristig veräußert werden konnten.

Für Gläubiger bedeutet die Entscheidung in der Regel, dass offene Forderungen nicht mehr realisiert werden können. Gleichzeitig folgt auf eine solche Abweisung häufig die Löschung der Gesellschaft aus dem Handelsregister, sofern keine weiteren Maßnahmen zur Kapitalzufuhr erfolgen.

Der Fall zeigt die strukturellen Risiken von Beteiligungsgesellschaften, deren wirtschaftliche Stabilität stark von externen Faktoren und der Entwicklung ihrer Portfoliounternehmen abhängt.

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