Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollten Verbraucher genau hinschauen – insbesondere bei zusätzlichen Versicherungsangeboten. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin.
Zusatzleistungen treiben Kosten in die Höhe
Viele Händler bieten neben der Finanzierung verschiedene Zusatzversicherungen an, etwa für Reparaturen, Arbeitslosigkeit oder Totalschäden. Diese werden häufig direkt mitfinanziert und können den Kredit deutlich verteuern.
Gesetzliche Gewährleistung oft ausreichend
Beim Kauf über einen Händler gilt eine gesetzliche Gewährleistung von mindestens einem Jahr. In dieser Zeit müssen Händler für Mängel aufkommen. Zusätzliche Versicherungen sind daher oft nicht notwendig.
Bestehende Absicherungen prüfen
Auch bereits vorhandene Versicherungen – etwa Kasko- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen – können wichtige Risiken abdecken. Verbraucher sollten prüfen, ob zusätzlicher Schutz überhaupt nötig ist.
Kleingedrucktes beachten
Viele Zusatzangebote enthalten Einschränkungen, etwa Wartezeiten oder Ausschlüsse bei bestimmten Schäden. Leistungen sind zudem oft zeitlich begrenzt.
Empfehlung
Experten raten, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und Angebote in Ruhe zu prüfen. Nur wirklich notwendige Zusatzleistungen sollten abgeschlossen werden, um unnötige Kosten zu vermeiden.