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Wetter-Extreme in den USA: Schneemassen im Norden, Flammeninferno im Süden

Terranaut (CC0), Pixabay

Während sich der Nordosten der USA unter meterhohen Schneemassen vergräbt, kämpfen weiter südlich Einsatzkräfte gegen lodernde Waldbrände. Das Land erlebt binnen weniger Tage zwei gegensätzliche Wetterextreme – mit teils dramatischen Folgen.

Schneesturm legt New York lahm

Besonders hart traf es den Bundesstaat New York. In wenigen Stunden fiel örtlich bis zu einem halben Meter Neuschnee. Straßen wurden unpassierbar, Bus- und Bahnverkehr stark eingeschränkt. Tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

In der Metropolregion von New York City arbeiteten Räumdienste rund um die Uhr. Dennoch kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen. Flughäfen meldeten Verspätungen und zahlreiche Flugausfälle. Schulen blieben vielerorts geschlossen, Behörden riefen die Bevölkerung auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

Meteorologen sprechen von einer außergewöhnlich intensiven Winterfront, die sich rasch über die Ostküste bewegte und mit starken Windböen einherging. Schneeverwehungen verschärften die Lage zusätzlich.

Flammenmeer im Süden

Ganz anders die Situation im Süden des Landes: Dort herrschen ungewöhnlich trockene Bedingungen. In mehreren Bundesstaaten brachen Wald- und Flächenbrände aus. Berichte sprechen von einer Autobahn, die sich zeitweise in ein regelrechtes Flammenmeer verwandelte, nachdem Feuer auf angrenzende Vegetation übergesprungen war.

Starke Winde fachten die Brände weiter an. Feuerwehr und Katastrophenschutz sind im Dauereinsatz, um Ortschaften zu schützen und eine Ausbreitung zu verhindern. Teilweise mussten Bewohner evakuiert werden.

Extreme Gegensätze

Die gleichzeitigen Wetterextreme verdeutlichen die Spannweite klimatischer Bedingungen in den USA. Während im Norden Schneepflüge im Dauereinsatz stehen und Menschen ihre Häuser freischaufeln, kämpfen im Süden Einsatzkräfte gegen Hitze, Trockenheit und Funkenflug.

Experten verweisen darauf, dass ungewöhnliche Temperaturgegensätze zwischen arktischer Kaltluft und warmer Luft aus dem Süden solche extremen Wetterlagen begünstigen können.

Ob sich die Lage in den kommenden Tagen entspannt, hängt von der weiteren Entwicklung der Wetterfronten ab. Prognosen deuten darauf hin, dass sowohl im Norden mit weiterem Schneefall als auch im Süden mit anhaltender Brandgefahr gerechnet werden muss.

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