Schreckmoment am Flughafen von Savannah im US-Bundesstaat Georgia: Kurz nach dem Start eines Passagierflugzeugs der Delta Air Lines kam es zu einem Zwischenfall, der einen Flächenbrand auslöste und eine sofortige Notlandung erforderlich machte.
Flammen neben der Startbahn
Nach Angaben der Behörden fiel unmittelbar nach dem Abheben eines Delta-Jets ein Triebwerk aus. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall. Nur Momente später fing das Gras neben der Start- und Landebahn Feuer. Einsatzkräfte rückten umgehend aus, um die Flammen zu löschen und eine Ausbreitung zu verhindern.
Das Flugzeug drehte nach dem Vorfall ab und kehrte sicher zum Flughafen Savannah zurück. Die Landung verlief ohne weitere Zwischenfälle. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.
Ermittlungen der Luftfahrtbehörde
Die zuständige US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Ermittlungen aufgenommen. Sie will klären, ob der Triebwerksausfall ursächlich für den Brand am Boden war oder ob weitere Faktoren eine Rolle spielten.
Techniker untersuchen nun das betroffene Flugzeug. Auch die Aufzeichnungen der Flugdatenschreiber sollen ausgewertet werden. Bis zum Abschluss der Untersuchungen machen weder die Airline noch die Behörde Angaben zur genauen Ursache.
Betrieb vorübergehend beeinträchtigt
Der Flughafenbetrieb in Savannah war zeitweise eingeschränkt, konnte jedoch nach Löscharbeiten und Sicherheitsüberprüfungen wieder aufgenommen werden. Für Passagiere kam es zu Verzögerungen und vereinzelten Flugausfällen.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie technischer Zwischenfälle ein, die derzeit verstärkt Aufmerksamkeit auf die Sicherheitsstandards in der Luftfahrt lenken. Die FAA betonte jedoch, dass Notlandungen ein vorgesehenes Sicherheitsverfahren seien und in solchen Situationen routinemäßig angewendet würden.