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Welle von Insolvenzen am 29. Januar 2026: Unternehmen aus ganz Deutschland kämpfen ums Überleben
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Welle von Insolvenzen am 29. Januar 2026: Unternehmen aus ganz Deutschland kämpfen ums Überleben

Matthias_koll_leverkusen (CC0), Pixabay

Der wirtschaftliche Druck auf Unternehmen in Deutschland hält unvermindert an. Am 29. Januar 2026 wurden erneut zahlreiche Insolvenzanträge veröffentlicht, die eine breite Branchenvielfalt betreffen – vom Maschinenbau über die Lebensmittelbranche bis hin zum Immobilien- und Pflegesektor. Besonders auffällig ist, dass sich unter den betroffenen Firmen sowohl junge Start-ups als auch etablierte Mittelständler finden. Die Insolvenzen ziehen sich quer durch die Republik, von Kiel bis München, von Saarbrücken bis Dresden.

In München beantragte die AMAL GmbH (Aktenzeichen: 1507 IN 4331/25, HRB 281872) das Insolvenzverfahren. Ebenfalls betroffen ist die Mima-Co GmbH (1542 IN 286/26, HRB 186463), die unter der Anschrift c/o trurnit GmbH firmiert. In der Hauptstadt Bayern steht somit ein weiteres Signal für die bröckelnde Stabilität des Mittelstandes.

Frankfurt am Main meldete mit der ao personal gmbH (810 IN 1956/25 A-77-, HRB 77464) und der Räderdepot.de GmbH in Frankfurt (Oder) (3 IN 467/25, HRB 20520 FF) zwei weitere Firmen, die in der Personal- und Handelsbranche tätig sind. Beide müssen sich nun mit den Auswirkungen der Zahlungsunfähigkeit auseinandersetzen.

In Hamburg wurde die BuK Dienstleistung GmbH bereits einen Tag zuvor unter dem Aktenzeichen 67a IN 393/25 (HRB 177566) gemeldet. Am 29. Januar folgten keine neuen, aber die Entwicklungen aus den Vortagen wirken nach.

Düsseldorf verzeichnete gleich mehrere Anträge: Die Cardio Care Service GmbH (500 IN 26/26, HRB 109097), die ISN Immobilienhandel GmbH & Co. KG (504 IN 16/26, Kleve HRA 7256) sowie die KlaukeFlores GmbH (500 IN 276/25, HRB 104460) reihten sich in die Liste der betroffenen Unternehmen ein. Insbesondere im Immobiliensektor zeigen sich hier erneut strukturelle Schwächen.

In Bielefeld musste die Restlos – Die Lebensmittelretter UG (haftungsbeschränkt) Insolvenz anmelden (43 IN 70/26, HRB 44163) – ein Unternehmen, das sich dem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung verschrieben hatte. Auch die Cashme GmbH aus Köln (70b IN 9/26, HRB 118169) hat offenbar dem wirtschaftlichen Druck nicht mehr standhalten können.

Im Norden meldete Neumünster mit der craftlink GmbH (91 IN 126/25, Kiel HRB 18741 KI) sowie der Gartenwunder Tiefbau UG (haftungsbeschränkt) (91 IN 122/25, Kiel HRB 27510 KI) gleich zwei Firmen aus der Handwerksbranche zur Insolvenz. In Potsdam wurde die Allergo Healthcare GmbH (670 IN 214/25, HRB 37100 P) aufgeführt – ein Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich.

In Gera und Jena reihten sich weitere Handwerks- und Bauunternehmen in die Welle der Anträge ein: darunter die CRYO Cube GmbH (8 IN 25/26, HRB 522997) und die Hygienemarkt24 GmbH (8 IN 26/26, HRB 514133). Aus dem gleichen Register kam auch der Antrag der Crimmitschauer Wohnungsgesellschaft mbH (8 IN 72/26, HRB 512643).

Im südlichen Deutschland traf es u. a. die MT Gastro & Catering GmbH in Wiesbaden (10 IN 480/25, HRB 34114), die Metavers GmbH in Neu-Ulm (IN 32/26, Memmingen HRB 13786) sowie die traditionsreiche FELIX W. Holding GmbH (6 IN 169/26) und ihre Tochter FELIX W. Retail GmbH (6 IN 170/26), beide mit Sitz in Stuttgart.

Auch aus Chemnitz, Halle (Saale) und Rottweil wurden gleich mehrere Verfahren gemeldet, darunter Unternehmen aus der Industrie, dem Baugewerbe und dem Maschinenbau wie die Estler Straßen- und Tiefbau GmbH (308 IN 5/26), die DOMO Engineering Plastics GmbH (59 IN 546/25) oder die CNC-Feinwerktechnik Schweizer GmbH & Co. KG (8 IN 254/25).

Die Liste der betroffenen Unternehmen ist lang – über 60 Einträge allein an diesem Tag zeigen, wie dramatisch sich die Lage in vielen Branchen zugespitzt hat. Auch wenn die Gründe für Insolvenzen individuell verschieden sein mögen – gestiegene Energiepreise, Lieferengpässe, Personalmangel oder sinkende Nachfrage –, zeichnen die aktuellen Entwicklungen ein klares Bild: Viele Betriebe kämpfen derzeit nicht mehr nur mit Herausforderungen, sondern mit dem wirtschaftlichen Überleben.

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