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TBF SMART POWER 2024/25 – Solide Wertentwicklung mit thematischem Fokus und kontrolliertem Risikoprofil
Staatsanwaltschaft Itzehoe

TBF SMART POWER 2024/25 – Solide Wertentwicklung mit thematischem Fokus und kontrolliertem Risikoprofil

geralt (CC0), Pixabay

Der Jahresbericht des Fonds TBF SMART POWER für das Geschäftsjahr vom 01.10.2024 bis 30.09.2025 zeigt aus Anlegersicht insgesamt ein sehr positives Bild, sowohl hinsichtlich der Wertentwicklung als auch der strategischen Positionierung und der Mittelzuflüsse.

1. Anlagekonzept und strategische Positionierung

Der Fonds verfolgt konsequent ein wachstumsorientiertes Aktienkonzept mit klarem thematischem Schwerpunkt auf Energieinfrastruktur, Smart Grids, Energieeffizienz und Power Management. Diese Ausrichtung adressiert langfristige Megatrends wie Elektrifizierung, Energiewende und Netzausbau.
Mit einer Aktienquote von rund 98 % bleibt der Fonds seiner offensiven Strategie treu, was für chancenorientierte Anleger attraktiv ist, jedoch auch eine erhöhte Volatilität impliziert.

2. Branchen- und Portfoliostruktur

Die Branchenallokation ist klar auf Industrieunternehmen (ca. 65 %) sowie Energie- und Versorgungsunternehmen fokussiert. Diese Gewichtung spiegelt den infrastrukturlastigen Ansatz wider.
Das Portfolio ist international breit diversifiziert (Europa, USA, Asien) und besteht überwiegend aus etablierten, liquiden Large- und Mid-Cap-Unternehmen. Positiv hervorzuheben ist, dass das gesamte Portfolio laut Bericht innerhalb von zehn Tagen vollständig liquidierbar wäre – ein wichtiges Qualitätsmerkmal aus Risikosicht.

3. Wertentwicklung und Ergebnisqualität

Das Geschäftsjahr war ausgesprochen erfolgreich:

Ergebnis des Geschäftsjahres (EUR R): ca. 19,8 Mio. EUR

Davon ein erheblicher Anteil aus nicht realisierten Kursgewinnen, was auf eine starke Marktperformance der gehaltenen Titel hinweist.

Auch die institutionellen Anteilklassen (EUR I) erzielten mit über 31 Mio. EUR Jahresergebnis eine sehr überzeugende Performance.

Die Anteilwerte sind über die letzten drei Jahre kontinuierlich und deutlich gestiegen, was auf eine nachhaltige Wertschöpfung und ein funktionierendes Managementkonzept schließen lässt.

4. Mittelzuflüsse und Anlegervertrauen

Besonders positiv aus Investorensicht ist der starke Netto-Mittelzufluss, insbesondere in den EUR-Anteilklassen. Das Fondsvermögen wuchs signifikant, was ein klares Signal für hohes Marktvertrauen institutioneller und privater Anleger darstellt.

5. Kostenstruktur und Effizienz

Die Gesamtkostenquote (TER) liegt:

bei ca. 1,1–1,7 % für Retail- und institutionelle Klassen,

bei sehr niedrigen 0,17 % für die Fondsanteilklasse EUR F.

Angesichts der aktiven, thematischen Strategie und der erzielten Performance erscheinen die Kosten vertretbar und marktgerecht. Die performanceabhängige Vergütung ist transparent ausgewiesen und an klare Erfolgskennzahlen gebunden.

6. Risiko- und ESG-Bewertung

Der Fonds ist klar als Aktienfonds mit erhöhtem Marktpreis- und Währungsrisiko einzuordnen. Positiv ist das aktive Währungsmanagement sowie der moderate Einsatz von Derivaten (Leverage < 1).
Im ESG-Kontext handelt es sich um ein Artikel-8-Produkt: ökologische und soziale Merkmale werden berücksichtigt, ohne ein reines Impact- oder Taxonomie-Ziel zu verfolgen. Für renditeorientierte Anleger mit ESG-Grundanforderungen ist dies ein sinnvoller Kompromiss.

Gesamtfazit aus Anlegersicht

Der TBF SMART POWER präsentiert sich im Geschäftsjahr 2024/25 als wachstumsstarker, thematisch klar positionierter Aktienfonds, der von globalen Strukturtrends profitiert. Die Kombination aus überdurchschnittlicher Wertentwicklung, hoher Liquidität, starkem Mittelzufluss und professionellem Risikomanagement macht den Fonds besonders attraktiv für langfristig orientierte, chancenbewusste Anleger, die an der Transformation der Energie- und Infrastrukturmärkte partizipieren möchten.

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