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Trauer um einen prägenden Klangarchitekten: The-Cure-Gitarrist Perry Bamonte im Alter von 65 Jahren gestorben

NoName_13 (CC0), Pixabay

Die Musikwelt trauert um Perry Bamonte. Der langjährige Gitarrist und Keyboarder der britischen Kultband The Cure ist an Weihnachten im Alter von 65 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Die Band bestätigte den Tod ihres Kollegen und würdigte ihn in einer emotionalen Erklärung als außergewöhnlichen Musiker und Menschen.

Die Mitglieder von The Cure beschrieben Bamonte als „ruhig, intensiv, intuitiv, beständig und ungeheuer kreativ“. Besonders persönlich fiel die Erinnerung an seinen Spitznamen aus: „Teddy“ Bamonte sei ein warmherziger Mensch gewesen und ein wesentlicher Teil der Bandgeschichte. Sein musikalischer Beitrag und seine Persönlichkeit hätten das Klangbild und den Zusammenhalt der Gruppe nachhaltig geprägt.

Perry Bamontes Weg mit The Cure begann bereits im Jahr 1984, zunächst hinter den Kulissen. Damals arbeitete er als Roadie für die Band und war eng in den Touralltag eingebunden. In dieser Zeit entwickelte sich eine enge Verbindung zur Gruppe, die schließlich auch musikalisch Früchte trug. Ab 1990 wurde Bamonte festes Bandmitglied und übernahm Gitarre, Bass und Keyboard – Instrumente, mit denen er den vielschichtigen, atmosphärischen Sound von The Cure entscheidend mitformte.

Bis 2004 blieb er Teil der Band, bevor er viele Jahre später, ab 2022, erneut zurückkehrte. Seine Rückkehr wurde von Fans und Kritikern gleichermaßen als Bereicherung wahrgenommen, da er klassische The-Cure-Elemente mit Erfahrung und Tiefe verband. Bamonte galt nie als lauter Selbstdarsteller, sondern als Musiker, der mit Feingefühl, Präzision und großer musikalischer Intuition arbeitete.

Mit Perry Bamonte verliert The Cure nicht nur einen Musiker, sondern einen prägenden Weggefährten, der über Jahrzehnte hinweg am Sound und der Identität der Band mitgewirkt hat. Sein Tod hinterlässt eine spürbare Lücke – in der Band, bei den Fans und in der Geschichte einer der einflussreichsten Rockbands Großbritanniens.

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