Ein außergewöhnlich starkes Unwetter hat große Regionen Griechenlands getroffen und in kurzer Zeit massive Schäden verursacht. Heftige Regenfälle und Sturmböen fegten über die Ägäis hinweg und setzten zahlreiche Städte unter Wasser. Besonders betroffen waren laut örtlichen Medien Athen, Teile der Peloponnes und die Insel Kreta. Innerhalb weniger Stunden verwandelten sich Straßen in reißende Ströme, Autos steckten fest oder wurden mitgerissen, und der Verkehr kam vielerorts völlig zum Erliegen.
Behörden: „Eines der intensivsten Unwetter seit Jahren“
Die griechischen Behörden sprechen von einer der heftigsten Schlechtwetterlagen der vergangenen Jahre. Die Kombination aus extremem Niederschlag und starken Böen traf sowohl städtische Gebiete als auch Küstenregionen. Meteorologen berichten, dass die Menge des gefallenen Regens innerhalb kürzester Zeit rekordverdächtig gewesen sei – ein Grund dafür, dass die Kanalisationen überlastet waren und das Wasser unkontrolliert über die Straßen schoss.
Der Zivilschutz warnte bereits frühzeitig vor einer „kritischen Phase“, die sich nur langsam abschwächen dürfte. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, das Haus möglichst nicht zu verlassen und alle unnötigen Wege zu vermeiden.
Schulen geschlossen – Arbeit im Homeoffice empfohlen
Um Risiken zu minimieren, wurden viele Schulen in den betroffenen Regionen geschlossen. Eltern wurden darüber informiert, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Auch Unternehmen wurden aufgefordert, nach Möglichkeit Homeoffice zu ermöglichen, um Pendlerverkehr und Unfallrisiken zu reduzieren.
Flug- und Fährverbindungen waren zeitweise erheblich eingeschränkt. Einige Inseln meldeten stundenlange Stromausfälle, nachdem Böen Leitungen beschädigt hatten.
Sturmschäden und Verkehrschaos
Die Auswirkungen des Sturms reichten von überschwemmten Kellern und Geschäften bis hin zu blockierten Hauptverkehrsachsen.
Zu den häufigsten Problemen gehörten:
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unterspülte oder abgesackte Straßen
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umgestürzte Bäume
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beschädigte Dächer und Fassaden
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Stromausfälle aufgrund zerstörter Leitungen
In Athen mussten Feuerwehren und Rettungskräfte Hunderte Einsätze leisten, um eingeschlossene Autofahrer zu befreien oder vollgelaufene Unterführungen zu sichern.
Unwettersaison wird intensiver
Meteorologen warnen, dass extreme Wetterlagen im Mittelmeerraum durch den Klimawandel häufiger und intensiver auftreten könnten. Besonders in Griechenland hat sich in den letzten Jahren ein Wechsel aus Dürreperioden, Hitzewellen und extremen Starkregenereignissen verstärkt.
Fazit
Der aktuelle Sturm zeigt erneut die Verletzlichkeit vieler griechischer Regionen gegenüber extremen Wetterereignissen. Während sich die Lage nur langsam beruhigt, laufen Aufräumarbeiten bereits auf Hochtouren. Die Behörden bleiben in Alarmbereitschaft – denn weitere Regenfälle könnten die Situation erneut verschärfen.