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Konkurs der Life Forestry Switzerland AG: Anleger müssen wohl mit Totalverlust rechnen

Nach der Insolvenz der Life Forestry Switzerland AG drohen zahlreichen Anlegerinnen und Anlegern erhebliche finanzielle Verluste. Die Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz hat Konkurs angemeldet. Ob Gläubiger im Rahmen des Verfahrens mit nennenswerten Auszahlungen rechnen können, ist nach aktuellem Stand ungewiss.

Kaum Möglichkeiten zur Haftung in Deutschland

Besonders problematisch ist nach Einschätzung verschiedener Juristen die Struktur des Unternehmens. Zwar unterhielt die Gesellschaft auch in Deutschland einen eigenen Online-Vertrieb mit fest angestellten Mitarbeitenden. Da das Unternehmen jedoch rechtlich ausschließlich in der Schweiz ansässig war, gelten deutsche Haftungs- und Vollstreckungswege als äußerst schwierig.

In den vergangenen Jahren hatten zahlreiche Anleger versucht, Verträge vorzeitig zu beenden. Dies gelang in mehreren Fällen vor deutschen Gerichten. Dennoch scheiterte die Durchsetzung der Urteile regelmäßig daran, dass eine Vollstreckung in der Schweiz faktisch nicht umgesetzt werden konnte.

Eintragung in die Konkursmasse als derzeit einzige Option

Juristische Berater empfehlen betroffenen Anlegern derzeit vor allem die Anmeldung ihrer Forderungen zur Konkursmasse. Ob dadurch ein Teil der eingesetzten Gelder zurückfließen kann, hängt davon ab, ob und in welchem Umfang Vermögenswerte im Unternehmen vorhanden sind.

BaFin-Maßnahmen als zusätzlicher Belastungsfaktor

Der Geschäftsführer des Unternehmens hatte in der Vergangenheit wiederholt betont, das Geschäftsmodell sei nach Schweizer Recht zulässig. Zudem habe man Kundinnen und Kunden aus Deutschland nur auf Anfrage beraten. Die deutsche Finanzaufsicht sah dies jedoch anders: Die BaFin veröffentlichte Warnhinweise und verhängte Ordnungsgelder, was das Unternehmen zusätzlich belastete und nach Angaben der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Schieflage beitrug.

Anleger müssen mit Verlusten rechnen

Nach Einschätzung von Fachleuten müssen Investoren nun von einem möglichen Totalverlust ausgehen. Ob sich im Laufe des Konkursverfahrens noch Vermögenswerte sichern lassen, bleibt offen.

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  1. Ich will und kann auf keinen Fall auf das Geld verziichten, wo ich seit über 4 Jahre darauf warte, weil damals meine 200 Bäume aus finanziellen Gründen frühzeitig wollte aber immer wieder vertröstet wurde. Man war nicht ehrlich zu mir ( Sobald sich ein Käufer findet, melden wir uns) Dabei wussten doch damals schon dass das nicht kllappen wird:

  2. Jetzt lese ich einen Brief vom Schweizer Kinkursamt, dass mangels Masse das Konkursverfahren geschlossen wird.
    Der Wert der Bäume stellt ja in jedem Fall ein erheblicher Aktivposten dar. Vielleicht hört man ja noch, wer sich um die Bäume kümmert oder sich unter den Nagel reißt.

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