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Stockholm: Ermittler sehen keinen Vorsatz bei tödlichem Busunglück

NoName_13 (CC0), Pixabay

Nach dem schweren Busunglück in Stockholm, bei dem am Freitagabend drei Menschen ums Leben kamen, gehen die Ermittler inzwischen klar von einem Unfall aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen laut Polizei derzeit nicht vor.

Der Doppeldeckerbus war nahe der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) in eine Bushaltestelle gerast. Drei Menschen starben, drei weitere wurden teils schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Bus befand sich nicht im Linienbetrieb, Fahrgäste waren nicht an Bord.

Wie Polizeisprecher Ola Österling mitteilte, deuteten sowohl Zeugenaussagen als auch die Auswertung von Fotos darauf hin, dass der Fahrer den Crash nicht absichtlich verursachte. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung laufen dennoch weiter. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und befindet sich selbst im Krankenhaus.

Medienberichten zufolge wollte der Mann gerade eine Arbeitspause einlegen, als es zu dem Unglück kam. Warum der Bus die Kontrolle verlor, ist weiterhin offen. Der Unfall ereignete sich auf einer stark frequentierten Straße nahe einer U-Bahn- und einer S-Bahn-Station – viele Menschen waren zu dem Zeitpunkt auf dem Heimweg ins Wochenende.

Die Identifizierung der Todesopfer dauert an.

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