Ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Billund in Dänemark musste am Sonntagabend kurz nach dem Start abgebrochen werden. Grund war Rauch im Cockpit und in der Kabine. Die Maschine kehrte um und landete sicher in Frankfurt. Ein Passagier wurde bei der Evakuierung verletzt.
Rauchentwicklung kurz nach dem Start
Die Maschine vom Typ Canadair CRJ-1000, betrieben von der irischen Airline Cityjet im Auftrag der Lufthansa, war mit der Flugnummer LH-842 um 22.52 Uhr gestartet – rund eine Stunde verspätet. Bereits im Steigflug bemerkte die Crew Rauch im Cockpit, kurze Zeit später auch in der Kabine.
Die Piloten setzten Sauerstoffmasken auf und entschieden sich sofort zur Umkehr. In rund 22.000 Fuß Höhe brachen sie den Flug ab und leiteten die Rückkehr nach Frankfurt ein.
Sichere Landung, Evakuierung auf Rollbahn
Etwa 35 Minuten nach dem Start setzte die Maschine sicher auf. Aus Sicherheitsgründen wurde sie noch auf der Landebahn evakuiert. Dabei wurde nach Polizeiangaben ein Fluggast verletzt.
Ursache noch unklar
Die Ursache für die Rauchentwicklung ist bislang nicht bekannt. Lufthansa erklärte, dass sie das Flugzeug und die Crew vollständig von Cityjet gemietet habe. Entsprechend liegen die Untersuchungen bei der irischen Regionalairline.
Hintergrund
Flugzeugvorfälle dieser Art sind selten, werden aber von den Behörden konsequent untersucht. Der Zwischenfall in Frankfurt reiht sich ein in mehrere internationale Vorfälle, bei denen Rauch oder Brandgeruch im Cockpit eine Rückkehr oder Notlandung notwendig machten.