Der Jahresabschluss 2024 zeigt ein gemischtes Bild: Während das Unternehmen erneut einen Gewinn erwirtschaftete, sind sowohl die Vermögenswerte als auch die Eigenkapitalbasis leicht geschrumpft.
Ertragslage: Gewinn, aber deutlicher Rückgang
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Jahresergebnis 2024: +196.000 € (Vorjahr: +616.000 €).
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Der Gewinn fiel damit auf weniger als ein Drittel des Vorjahres. Gründe dafür dürften geringere Stromerlöse bzw. schwächere Windeinspeisung und höhere Aufwendungen (u. a. Rückbauverpflichtungen) sein.
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Innerhalb der sonstigen Aufwendungen sind Rückbaukosten in Höhe von ca. 32.000 € berücksichtigt – ein Faktor, der regelmäßig die Ergebnisse belasten wird.
Vermögens- und Finanzlage: Entschuldung, aber Rückgang beim Eigenkapital
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Anlagevermögen: 9,1 Mio. € (Vorjahr: 10,0 Mio. €), Rückgang durch Abschreibungen.
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Umlaufvermögen: 1,16 Mio. € (Vorjahr: 1,50 Mio. €), vor allem weniger Bankguthaben.
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Eigenkapital: 3,92 Mio. € (Vorjahr: 4,05 Mio. €). Trotz Gewinns fiel das Eigenkapital leicht, da Ausschüttungen die Substanz mindern.
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Eigenkapitalquote: ca. 38 % (Vorjahr ähnlich).
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Bankverbindlichkeiten: 6,0 Mio. € (Vorjahr: 7,0 Mio. €). Die Tilgung schreitet voran, was positiv für die Stabilität ist.
Ausschüttungen und Haftungsaspekte
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Kumulierte Entnahmen der Kommanditisten: 2,69 Mio. € (Vorjahr: 2,36 Mio. €).
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Der Haftungsbetrag der Kommanditisten (nach § 172 Abs. 4 HGB) beträgt 702.000 €. Für Anleger bedeutet das: Ausschüttungen mindern die Hafteinlage, wodurch diese im Insolvenzfall wieder aufleben könnte.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
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Wartungsverträge: 3,3 Mio. € (davon 273.000 € im Folgejahr).
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Betriebsführung: 651.000 €.
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Nutzungsverträge (Pacht): 1,0 Mio. €.
Diese langfristigen Fixkosten binden das Unternehmen stark – sie müssen auch in schwachen Windjahren bedient werden.
Chancen und Risiken für Anleger
Chancen
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Kontinuierliche Tilgung der Bankdarlehen stärkt die Bilanz.
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Die Anlagen sind technisch im Betrieb und liefern weiterhin Erlöse.
Risiken
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Deutlich rückläufige Gewinne zeigen die Abhängigkeit von Windaufkommen und Strompreisen.
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Hohe vertragliche Verpflichtungen (Wartung, Pacht, Betriebsführung) lassen wenig Flexibilität.
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Ausschüttungen bei gleichzeitig sinkendem Eigenkapital können das Polster schwächen.
Anlegerfazit
Der Windpark Bucheck bleibt solide finanziert und erwirtschaftet weiterhin Gewinne, doch die Ertragslage ist rückläufig und die Ausschüttungspolitik belastet das Eigenkapital. Die Bankverbindlichkeiten sinken planmäßig, was langfristig positiv ist.
Für Anleger bedeutet das: stabile, aber schwankungsanfällige Renditeperspektive – mit dem Risiko, dass schwache Windjahre oder zusätzliche Kosten die Ausschüttungen deutlich schmälern.