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Jogger in der Slowakei von Braunbärin angegriffen

ambquinn (CC0), Pixabay

In der Slowakei ist ein 27-jähriger Jogger von einer Braunbärenmutter attackiert und verletzt worden. Wie die Polizeidirektion der Region Trencin mitteilte, ereignete sich der Angriff in einem Gebiet, das als natürlicher Lebensraum der Tiere bekannt ist.

Keine Lebensgefahr – Krankenhausaufenthalt nötig

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur TASR erlitt der Mann Verletzungen, die zwar nicht lebensgefährlich sind, aber eine längere medizinische Beobachtung erforderlich machen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und wird dort weiter behandelt.

Bärin wollte Nachwuchs schützen

Nach ersten Einschätzungen handelt es sich bei dem Tier um eine Bärin mit Jungtieren. Angriffe von Braunbären auf Menschen sind selten, ereignen sich aber besonders dann, wenn die Tiere ihre Jungen bedroht sehen. Fachleute betonen, dass es sich in solchen Fällen um natürliches Schutzverhalten handelt.

Hinweise für Besucher

Die staatlichen Naturschützer erinnerten daran, dass in Regionen wie der West- und Mittelslowakei regelmäßig Bären vorkommen. Wer sich dort bewegt – ob beim Wandern, Radfahren oder Joggen – müsse stets mit Begegnungen rechnen und entsprechend vorsichtig sein. Dazu gehöre, auf ausgeschilderten Wegen zu bleiben, keine Lebensmittel offen mitzunehmen und in dichter Vegetation aufmerksam auf Geräusche zu achten.

Bärenpopulation in der Slowakei

Die Braunbären in der Slowakei gelten als streng geschützt. In den vergangenen Jahren ist ihre Zahl stabil geblieben, teils wird sogar über eine Zunahme berichtet. Das führt immer wieder zu Diskussionen über den Umgang mit den Tieren, insbesondere in Regionen, wo sich Mensch und Wildtier zunehmend begegnen.

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