Im US-Bundesstaat New York hat der Tod von 21 Hunden in einer Tierpension Ermittlungen ausgelöst. Wie das Sheriffbüro im Bezirk Washington County mitteilte, wurden die Tiere am Sonntag in einer Einrichtung in Argyle entdeckt.
Fund der Tiere
Die Behörden erklärten, dass die Hunde bereits verendet waren, als Einsatzkräfte eintrafen. Ein weiterer Hund konnte lebend geborgen und sofort zu einem Tierarzt gebracht werden. Zu seinem Gesundheitszustand machten die Ermittler bislang keine Angaben.
Ursache unklar
Noch ist unklar, was den Tod der Tiere verursacht hat. Die Ermittler prüfen verschiedene Szenarien, darunter mögliche technische Defekte in der Einrichtung – etwa bei Klimaanlage oder Belüftungssystemen – sowie eine mögliche Vergiftung. Ob ein Fremdverschulden vorliegt, wird derzeit untersucht.
Zusammenarbeit mit den Besitzern
Die Besitzer der Hundepension sollen nach Angaben des Sheriffbüros eng mit den Ermittlungsbehörden kooperieren. Sie hätten bereits Unterlagen und Zutritt zu den Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.
Tragweite des Falls
Der Vorfall hat in der Region für Bestürzung gesorgt. Viele Hundehalter, die ihre Tiere in Pensionen geben, machen sich nun Sorgen um die Sicherheit solcher Einrichtungen. Tierschutzorganisationen fordern eine lückenlose Aufklärung und – falls nötig – strengere Kontrollen bei Tierpensionen.
Nächste Schritte
Eine Untersuchung der toten Tiere durch Tiermediziner soll in den kommenden Tagen weitere Hinweise liefern. Erst dann wird sich klären, ob die Hunde durch einen tragischen Unfall, Nachlässigkeit oder eine andere Ursache ums Leben kamen.