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Ätna: Neuer Mindestabstand von 50 Metern zu Lavaströmen

Pixaline (CC0), Pixabay

Auf Sizilien gilt ab sofort eine neue Sicherheitsregel am Ätna, Europas aktivstem Vulkan. Besucherinnen und Besucher dürfen sich den derzeit aktiven Lavaströmen in den oberen Bereichen des Berges nicht mehr auf weniger als 50 Meter nähern. Die Maßnahme trat unmittelbar in Kraft und soll vor allem unvorsichtige Touristengruppen von gefährlichen Annäherungen abhalten.

Sorglose Touristen in Gefahr

In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Ausflügler die Sicherheitskräfte alarmiert. Ganze Gruppen näherten sich der aktuell aktivsten Lavazunge, um spektakuläre Fotos und Videos aufzunehmen. Dabei ignorierten sie Warnhinweise und unterschätzten die Gefahr durch die hohe Hitzeentwicklung und plötzlich auftretende Explosionen.

Explosionsgefahr nicht zu unterschätzen

Immer wieder kommt es in den aktiven Zonen des Vulkans zu kleineren Explosionen, wenn sich Lava, Gase und Gestein in kurzer Zeit entladen. Bislang ist nach Angaben der Behörden zwar niemand verletzt worden, doch Fachleute warnen seit Langem, dass schon kurze Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen haben kann.

Vulkan bleibt hochaktiv

Der Ätna zählt zu den am besten überwachten Vulkanen der Welt. Seismologen registrieren seit Wochen anhaltende Aktivität mit regelmäßigem Lavafluss. Das Naturschauspiel zieht jedes Jahr Hunderttausende Touristinnen und Touristen an – doch je näher sie den Lavaströmen kommen, desto größer wird das Risiko.

Strengere Regeln zum Schutz

Mit dem neu eingeführten Mindestabstand wollen die Behörden die Balance wahren zwischen dem touristischen Interesse am Vulkan und der notwendigen Sicherheit. Verstöße können künftig mit Bußgeldern geahndet werden.

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