Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt erneut vor dubiosen Online-Plattformen, die unter wechselnden Namen und Domains ohne die erforderliche Erlaubnis Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten.
Verlockende Werbesprüche – aber ohne Substanz
Die betroffenen Websites beginnen ihre Präsentation meist mit dem Satz:
„Steigern Sie Ihr Krypto-Spiel mit [Name der Website]“.
Hinter den markigen Versprechen verbergen sich jedoch keine seriösen Anbieter:
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Kein Impressum – die Identität der Betreiber bleibt verschleiert.
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Keine BaFin-Aufsicht – es liegt keine Erlaubnis für den Handel mit Kryptos oder Finanzprodukten vor.
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Scheinadressen im Ausland – häufig wird ein Büro in London oder anderen Finanzzentren vorgetäuscht.
Bereits bekannte Domains
Nach Kenntnis der BaFin sind u. a. folgende Plattformen Teil dieser Reihe:
alergonex-pro(.)org – anovantrex-pro(.)org – bexrovial-official(.)org – bezaravex-invest(.)org – billera-official(.)org – bitreich-pro(.)org – blackgoldprofitai-invest(.)org – botaravex-pro(.)org – brauxrich-pro(.)org – cryptovantix-pro(.)org – dexirich-pro(.)org – finxalor(.)vip – finxalor-pro(.)org – finxelor-pro(.)org – fyxoltrix-pro(.)org – goventhyx-pro(.)org – investrelix-pro(.)com – klaronexor-pro(.)org – morentix-pro(.)org – nexinteq-neo(.)org – proxencore-invest(.)org – quantreich-official(.)org – stabelpaycore-invest(.)org – swapitor-pro(.)org – vexirich-pro(.)org – wiroxfin-pro(.)org – zenitreich-official(.)org – zintrexio-invest(.)org
(Die vollständige Liste umfasst über 80 Domains, die sich stark ähneln.)
Die Vielzahl ähnlicher Namen ist ein typisches Muster betrügerischer Strukturen: Wird eine Seite gesperrt oder bekannt, tauchen unmittelbar neue Varianten auf.
Rechtlicher Hintergrund
Wer in Deutschland Kryptowerte-Dienstleistungen erbringen will, benötigt eine Erlaubnis nach dem Kryptomärkteaufsichtsgesetz (§ 10 Abs. 7 KMag). Fehlt diese, handelt es sich um ein unerlaubtes Geschäft – Anleger genießen keinen Schutz und riskieren einen Totalverlust.
Risiken für Anleger
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Falsche Gewinne im Dashboard – Nutzer sehen simulierte Renditen, die Nachzahlungen provozieren sollen.
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Keine Rückzahlung – Auszahlungen werden hinausgezögert oder blockiert.
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Schwierige Rechtsverfolgung – ohne Impressum und bekannte Betreiber sind juristische Schritte praktisch unmöglich.
Empfehlung der BaFin
Die BaFin rät:
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Prüfen Sie immer in der Unternehmensdatenbank der BaFin ob ein Anbieter zugelassen ist.
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Ignorieren Sie Lockangebote mit unrealistischen Renditeversprechen.
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Leiten Sie verdächtige Links nicht weiter und warnen Sie andere.
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Wer bereits investiert hat, sollte sofort rechtliche Beratung in Anspruch nehmen und Zahlungen dokumentieren.