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Neue Carolabrücke in Dresden soll bis 2031 entstehen

tphananh (CC0), Pixabay

Die Stadt Dresden hat einen Zeitplan für den Neubau der Carolabrücke vorgestellt. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll das Großprojekt 2028 starten und voraussichtlich bis 2031 abgeschlossen sein.

Bevor die Bauarbeiten beginnen können, steht eine europaweite Ausschreibung an. Vier Planungsbüros sollen Entwürfe vorlegen, die anschließend bewertet und zur Umsetzung ausgewählt werden. Ziel ist es, eine Brücke zu errichten, die sowohl den verkehrlichen Anforderungen der kommenden Jahrzehnte standhält als auch städtebaulich in das Bild der Dresdner Alt- und Neustadt passt.

Die alte Carolabrücke, die jahrzehntelang eine der wichtigsten Verbindungen über die Elbe war, wurde inzwischen abgerissen. Aktuell laufen noch Restarbeiten auf beiden Uferseiten. Laut Stadtverwaltung sollen diese Arbeiten in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Das Terrassenufer soll bereits in etwa vier Wochen wieder für den Verkehr freigegeben werden, was vor allem für den innerstädtischen Verkehr eine spürbare Entlastung bringen dürfte.

Die Carolabrücke zählt zu den zentralen Verkehrsachsen Dresdens und verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Neben Autos und Straßenbahnen nutzen auch viele Fußgänger und Radfahrer die Brücke. Der Neubau soll daher nicht nur modernste Verkehrsinfrastruktur bieten, sondern auch verstärkt auf Sicherheit und Komfort für Radfahrer und Fußgänger ausgelegt sein.

Mit einer geplanten Bauzeit von rund drei Jahren gehört die Carolabrücke zu den größten Infrastrukturprojekten der sächsischen Landeshauptstadt. Gleichzeitig wird mit erheblichen Kosten gerechnet – konkrete Zahlen wurden von der Stadt bislang noch nicht veröffentlicht.

Anwohner und Pendler müssen sich in den kommenden Jahren auf Umleitungen und Verkehrsbehinderungen einstellen, bis die neue Brücke 2031 endgültig freigegeben werden kann.

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