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„Kühlung fehlt“ – Experten warnen vor Hitzebelastung in Kliniken und Pflegeheimen

pixellicious (CC0), Pixabay

Während Deutschland unter Temperaturen von bis zu 38 Grad ächzt, schlagen Fachleute Alarm: Viele Krankenhäuser und Pflegeheime sind unzureichend gegen extreme Hitze gerüstet. „Die meisten Kliniken verfügen nicht über Klimaanlagen oder ähnlich wirksame Kühlsysteme“, sagte Henriette Neumeyer, Vizechefin der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Der Grund sei ein jahrzehntelanger Investitionsstau, der nun in Zeiten zunehmender Hitzewellen gravierende Folgen habe. „Das belastet sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Beschäftigten“, so Neumeyer. In überhitzten Krankenzimmern und Pflegebereichen steigt das Risiko für Kreislaufprobleme, Dehydrierung und eine Verschlechterung bestehender Erkrankungen – besonders bei älteren oder schwer kranken Menschen.

Auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz zeigt sich besorgt. Sie fordert, dass Bund und Länder dringend in hitzetaugliche Gebäudeausstattung investieren, um Patienten und Pflegekräfte in den kommenden Sommern wirksam zu schützen.

Der Appell ist deutlich: Ohne strukturelle Veränderungen drohen Kliniken und Pflegeheime in den nächsten Hitzewellen erneut an ihre Grenzen zu stoßen – mit potenziell lebensgefährlichen Folgen für die Schwächsten.

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